Veranstaltungsprogramm – Historische Modellbahnausstellung Berlin Oktober 2019




V e r a n s t a l t u n g s p r o g r a m m   2 0 1 9


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Arbeitsstand 07.07.2019




Elektrische S-Bahnen und Hoch- und Untergrundbahnen


Große Historische Modelleisenbahnausstellung Berlin 2019

Samstag 12.10. und Sonntag 13.10.2019
in der Gustav-Heinemann-Oberschule
Waldsassener Straße 62 in 12279 Berlin-Marienfelde
(Aufbau- und Ausstellertage am Donnerstag 10.10. und Freitag 11.10.2019)


Im Herbst 2019 werden sich die Freunde alter Bahnen wieder in Berlin treffen, um eine große historische Modelleisenbahnausstellung zu veranstalten. Erneut ist ein viertägiges Modelleisenbahnfest mit internationaler Beteiligung geplant. Dabei sollen nicht nur die TRIX EXPRESS-Bahnen vorgestellt werden. Wie schon im März 2010 im Deutschen Technikmuseum (75 Jahre TRIX EXPRESS) sowie ab Oktober 2012 jährlich in der Gustav-Heinemann-Oberschule in Berlin-Marienfelde soll auch die Entwicklung der Modellbahnen am Beispiel anderer Marken und Baugrößen dargestellt werden.

Mit inzwischen rund 40 Stationen hat sich unsere Veranstaltung zu einer der größten Ausstellungen historischer Modellbahnen in Deutschland entwickelt. Aussteller aus England, aus den Niederlanden, aus Frankreich, aus Österreich und aus der Schweiz sind eingeladen, die zu diesem Thema viel zu zeigen haben.


Saturday 12th and Sunday 13th October 2019

Elektric Suburban and Underground Trains

In autumn 2019 the next great historic model train event is announced in Berlin. Similar to the anniversary exhibitions in the last years we will have around 40 steps of model train evolution. The TRIX EXPRESS Friends Berlin invite our British TRIX friends to attend and to present English TRIX locos and coaches on a special layout.





Übersicht zu dieser Programmseite:

1. Historischer Anlass

2. Organisation, Zeitplan und Programm der Ausstellung 2019
2.1 Die Aussteller der historischen Modellbahnen
2.2 Der Ausstellungsort
2.3 Anfahrt zur Ausstellung mit Bahn, ÖPNV und Auto
2.4 Tipps für Berlin-Besucher
2.5 Zeitplan und Programm der Ausstellung 2019
2.6 Werbung für die Ausstellung

3. Die Stationen der Ausstellung 2019 (Anlagenliste)
4. Bildberichte der Historischen Modellbahnausstellung 2019
5. Auswertung der Besucher-Abstimmung
6. Danksagung
7. Ausblick 2020





1. Historischer Anlass

Elektrische S-Bahnen und Hoch- und Untergrundbahnen sind die Schwerpunktthemen der diesjährigen Historischen Modellbahnausstellung in Berlin.

Mit der Entwicklung des Elektromotors und der ersten elektrischen Straßenbahnen ab 1881 entstanden zunächst in den größeren Städten dichte Straßenbahnnetze, die zum raschen Wachstum der Einwohnerzahlen beitrugen. Schon bald wurden auch die Eisenbahn­verwaltungen auf diese neue Antriebsart aufmerksam und begannen mit elektrischen Versuchsbetrieben auf den ersten Strecken. Im Berliner Raum wurde 1901 ein einjähriger elektrischer Betrieb auf der Wannseebahn durchgeführt, 1903 begann der elektrische Versuchsbetrieb auf der Dresdener Bahn bis Lichterfelde-Ost, der bald in einen Regelbetrieb mündete. Bereits 1902 wurde in Berlin die neu erbaute elektrische Hoch- und Untergrundbahn eröffnet, die als Keimzelle des Berliner U-Bahnnetzes anzusehen ist.


[ Bildquelle: Bildarchiv der Eisenbahnstiftung – 6243 – Nutzungsgenehmigung vom 14.12.2010 ]

Ein dampfbespannter S-Bahnzug mit einer pr. T 12 in Richtung Potsdamer Ringbahnhof und ein Hochbahnzug begegnen sich in der Nähe des Potsdamer Güterbahnhofs (zum gleichnamigen Fernbahnhof gehörig). Ganz rechts ist die Abstellgruppe des Potsdamer Bahnhofs zu erkennen, wo ein langer Schnellzug abgestellt ist. Von links aus gesehen sind folgende Anlagen zu erkennen: – Hochbahnstrecke zum „U-Bahnhof“ Gleisdreieck – Vorortbahnstrecke zum Bahnhof Yorckstraße – Südringspitzkehre zum Bahnhof Kolonnenstraße – Potsdamer Güterbahnhof mit Ladegleisen und Güterschuppen – erst nach dem Güterschuppen die Fernbahnstrecke / Stammbahn zum Bahnhof Zehlendorf (nicht direkt sichtbar) – Wannseebahnstrecke (ebenfalls nicht direkt sichtbar). Der heutige U-Bahnhof Mendelssohn-Bartholdy-Park befindet sich im Rücken des Photographen. Das heutige Parkhaus befindet sich über den Trassen der Vorortbahnstrecke zum Bahnhof Yorckstraße und der Südringspitzkehre zum Bahnhof Kolonnenstraße. Am Horizont ist der Schöneberger Gasometer zu sehen. (1932) Foto: RVM


Die Vorteile des elektrischen Bahnbetriebs, hohe Leistungsfähigkeit und abgasfreier Betrieb, führten in Berlin nach dem Ersten Weltkrieg zu der Entscheidung, die stark belasteten Strecken der Stadt-, Vorort- und Ringbahnen auf dieses moderne Antriebssystem umzustellen. Ab 1924 wurden weitere Strecken umgestellt, bis 1930 waren die wichtigsten Strecken elektrifiziert. Ebenfalls um 1930 wurde das weiße S auf grünem Grund als Markenzeichen des S-Bahn-Verkehrs eingeführt. Elektrische S-Bahnen, Hoch- und Untergrundbahnen und Straßenbahnen trugen maßgeblich zur Entwicklung der Metropolen in den 1920er und 1930er Jahren bei.

Im Jahr 1929 wurden in Berlin unter Ernst Reuter die bislang eigenständigen Gesellschaften von Hoch- und Untergrundbahnen, Straßenbahnen und Autobuslinien in eine gemeinsame städtische Aktiengesellschaft, die BVG, zusammengeführt. Dies war eine wesentliche Voraussetzung für eine abgestimmte Nahverkehrsplanung und die Einführung eines Gemeinschaftstarifs mit Umsteigeberechtigung.


[ Bildautor: Waldemar Titzenthaler – 1. Januar 1933 – gemeinfrei ]

Blick über den Potsdamer Platz zum neu erbauten Columbushaus (Januar 1933)

Die Straßenbahnen besitzen noch die zweifarbige weiß-gelbe Lackierung, die wenige Jahre später gegen den einfarbigen ockerfarbenen Anstrich ausgetauscht wurde.


Berlin war nun durch die Ringbahn und die in Ost-West-Richtung durch die Innenstadt verlaufende Stadtbahn gut mit elektrischen Eisenbahnen versorgt. In Nord-Süd-Richtung jedoch endeten die elektrischen Vorortbahnen weiter in den großen Kopfbahnhöfen am nördlichen und südlichen Innenstadtrand. Planungen aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg wurden nun wieder aufgegriffen und konkretisiert. Unter Leitung der Reichsbahnbau­abteilung wurde eine neue Innenstadtstrecke vom Stettiner Bahnhof im Norden über den zentralen Bahnhof Friedrichstraße an der Stadtbahn zum Potsdamer und Anhalter Bahnhof im Süden projektiert, um die dort endenden Vorortbahnen miteinander verbinden zu können. Aufgrund der dicht bebauten Berliner Innenstadt konnte die neue Strecke nicht oberirdisch in Viaduktlage gebaut werden, es kam nur noch eine unterirdische Streckenführung in Betracht.

Der Bau dieser neuen Nordsüd-S-Bahn war technisch sehr anspruchsvoll und wurde trotzdem in nur wenigen Jahren fertiggestellt. Drei Untergrundbahnen und zwei Wasserläufe waren zu kreuzen. In vielen Abschnitten führte die Tunnelstrecke dicht an den Fundamenten der Häuser vorbei. Einige Häuser mussten sogar aufwändig unterfahren oder gar abgerissen werden. Nur mit engsten Kurvenradien, hohen Steigungen und einem besonders niedrigen Lichtraumprofil konnte eine realisierbare Trassierung festgelegt werden. Ein erster Abschnitt wurde im Juli 1936 vom Stettiner Bahnhof bis zum Bahnhof Unter den Linden zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Betrieb genommen.


Skizze des geplanten Tunnelbahnhofs Potsdamer Platz mit der vor dem Krieg vorhandenen Bebauung, vom Haus Vaterland über den den Potsdamer Bahnhof, das Pschorrhaus, das Gebäude in dem ehemals das Café Josty ansässig war, bis zum Columbushaus. Der rote Rahmen begrenzt den Bereich, den wir im Oktober 2019 im Modell wieder auferstehen lassen wollen.


Die Bauarbeiten am zweiten, südlichen Abschnitt der Nordsüd-S-Bahn waren teilweise bereits 1934 angelaufen, insbesondere die Unterfahrung des Landwehrkanals. An den zentralen Plätzen wie dem Potsdamer Platz und dem Askanischen Platz vor dem Anhalter Bahnhof erfolgten zunächst nur Bauvorbereitungen wie Leitungs­verlegungen und das Einrammen der Baugruben­einfassungs­träger. Nach dem Ende der Olympischen Sommerspiele 1936 setzten die Arbeiten im vollen Umfang ein.

Besonders aufwändig gestaltete sich der Bau des unterirdischen S-Bahnhofs Potsdamer Platz. Aufgrund der hohen Verkehrsbedeutung war hier ein viergleisiger Bahnhof mit breiten Bahnsteigen und drei Fußgänger­verteiler­ebenen geplant. Der Westflügel des MER-Gebäudes (Mitteleuropäisches Reisebüro), bis 1936 vom Palast-Hotel genutzt, musste vollständig von einem aufwändigen Tragwerk abgefangen werden, um darunter ein Gleis des S-Bahnhofs anordnen zu können.


[ Bildquelle: Bildarchiv der Eisenbahnstiftung – 13255 – Nutzungsgenehmigung vom 14.12.2010 ]

Blick vom Potsdamer Bahnhof in Richtung Potsdamer Platz während des Baus der Nordsüd-S-Bahn. Von links: Pschorr-Haus, Columbushaus, MER-Gebäude, Hotel Fürstenhof. (1937) Foto: RVM


Der Tunnelbahnhof Potsdamer Platz wurde im Jahr 1939 in mehreren Etappen in Betrieb genommen, damit konnten die Züge der nördlichen und südlichen Vorortbahnen verbunden werden. Ebenfalls 1939 begann mit dem deutschen Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg.

Nur sechs Jahre später war ein Großteil der Bebauung am Potsdamer Platz durch den nach Deutschland zurückgekehrten Krieg zerstört. Spätestens 1949 war klar, dass hier nicht nur Berliner Stadtbezirke aufeinander stoßen, sondern zwei deutsche Staaten und damit zwei große Machtblöcke, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg bildeten. Das Columbushaus überlebte noch einige Jahre und wurde 1957 abgetragen, das Haus Vaterland wurde 1976 abgerissen. Seit August 1961 wurde der Potsdamer Platz von der Berliner Mauer zerschnitten, die in den folgenden Jahren immer weiter zu einem 4 m hohen Betonwall ausgebaut wurde. Auf beiden Seiten der Mauer entstand am Potsdamer Platz, einst das Zentrum der Metropole, ein innerstädtisches ungenutztes Brachland.


Verkehrsgewimmel am Potsdamer Platz, mal auf die Schnelle mit den bekannten Modellen inszeniert


Der Potsdamer Platz war einst der verkehrsreichste Platz Europas und Brennpunkt der Metropole Berlin. Er war das kulturelle Zentrum, Treffpunkt der Künstler, und hier tobte das Berliner Nachtleben. Er war auch Schauplatz der Industrie und der Technik, um hier die neuesten Produkte vorzustellen. Jeder Berlin-Besucher musste diesen Platz besuchen und schickte eine Ansichtskarte nach Hause. Die kulturelle Vielfalt wurde ab 1933 zerstört, und zum Ende des Krieges versanken die Gebäude in Trümmern.


Es entstand die Idee, den Mythos Potsdamer Platz aufzugreifen und ein befahrbares Schnittmodell des 1939 eröffneten Tunnelbahnhofs der S-Bahn im Maßstab 1:87 zu bauen. Der nun 80 Jahre alte S-Bahnhof soll mit der zeitgenössischen TRIX EXPRESS-Technik des Jahres 1937 betrieben werden. Die im Krieg zerstörten Gebäude am westlichen Platzrand, wie das Pschorr-Haus, das ehemalige Café Josty und das damals hochmoderne Columbushaus sollen wieder im Modell auferstehen. Natürlich soll auch die Atmosphäre an diesem verkehrsreichen Platz einfangen werden.

Gleichzeitig soll aber auch reflektiert werden, wie sich Berlin in diesen Jahren unmittelbar vor Beginn des Zweiten Weltkriegs veränderte. Dazu haben wir die Berliner Adressbücher ausgewertet, wie sich die Mieter und Firmen in den oben genannten Häusern entwickelten.


Die diesjährige Historische Modellbahnausstellung wird neben den beschriebenen Schnittmodell Potsdamer Platz noch viele weitere interessante Themen umfassen. An dieser Stelle sollen als kleine Auswahl genannt werden:

  • Die Rekonstruktion des Kibri-Schaustücks Zeppelin-Flughafen aus dem Jahr 1930 wollen wir weiter voranbringen.
  • Wie bereits in den letzten Jahren freuen wir uns wieder auf einige Spur 0 Tinplate-Bahnen.
  • Eine Tinplate-Bahn wird das Thema elektrische Hochbahn aufgreifen und auch eine S-Bahn mit Stromschiene im Fahrbetrieb zeigen.

Wir rechnen wieder mit rund 40 Stationen der Ausstellung. Eine Liste der Beiträge wird im Kapitel 3 zu finden sein, sobald sich die Planung konkretisiert hat.


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2. Organisation, Zeitplan und Programm der Ausstellung 2019

Die Ausstellung findet als Schulveranstaltung unter dem Dach der Gustav-Heinemann-Oberschule (GHO) statt. Die Schule ist mit ihrer Modellbahn-Arbeitsgemeinschaft und der Modulanlage „Berliner Stadtbahn“ vertreten, die in über 35 Jahren entstanden ist.



2.1 Die Aussteller der historischen Modellbahnen

Die Ausstellungsbeiträge werden von den TRIX EXPRESS Freunden Berlin, vielen anderen Eisenbahnfreunden und -sammlern und der Modellbahn-AG der Gustav-Heinemann-Oberschule vorgestellt. Wir laden alle Eisenbahnfreunde aus dem In- und Ausland ein, sich an dieser historischen Modelleisenbahn­ausstellung zu beteiligen. Eingeladen sind auch Eisenbahnfreunde, die nur mit wenigen Fahrzeugen nach Berlin kommen wollen und / oder die Aussteller beim Fahrbetrieb unterstützen wollen. Besonders freuen wir uns auf Aussteller aus England, aus den Niederlanden, aus Frankreich, aus Österreich und aus der Schweiz, die zu diesem Thema viel zu zeigen haben.

Wie schon in den vergangenen Jahren soll die Ausstellung nicht nur auf TRIX EXPRESS beschränkt sein, auch historischen Bahnen von Bing, Bub, Märklin, Fleischmann und anderen Marken sowie Tinplate-Bahnen andere Spurweiten sollen zu sehen sein.



2.2 Der Ausstellungsort

Die Ausstellung findet statt in der:

Gustav-Heinemann-Oberschule (GHO)
Waldsassener Straße 62
12279 Berlin-Marienfelde

Wir danken der GHO für die Bereitstellung der Schulräume und für die Unterstützung als Hauptveranstalter.

Die Lage der Gustav-Heinemann-Oberschule ist mit dem BVG online-Stadtplan schnell zu finden. Der Stadtplan kann durch Zoomen, Verschieben oder Eingabe anderer Adressen beliebig angepasst werden:



2.3 Anfahrt zur Ausstellung mit Bahn, ÖPNV und Auto

Bahn-und Bus-Benutzer können die Gustav-Heinemann-Oberschule, auch wenn sie sich am südlichen Stadtrand Berlins befindet, gut mit dem ÖPNV erreichen:

  • Wer mit der Fernbahn oder Regionalbahn nach Berlin kommt, sollte am Besten bis zum Bahnhof Südkreuz oder bis zum Bahnhof Friedrichstraße fahren, und dort auf die S-Bahnlinie S2 in Richtung Lichtenrade / Blankenfelde umsteigen. Wer am Berliner Hauptbahnhof ankommt, fährt mit der S-Bahn eine Station in Richtung Osten zum Bahnhof Friedrichstraße. Am S-Bahnhof Marienfelde steigt man dann von der S-Bahn S2 in den Bus M77 in Richtung Endhaltestelle Waldsassener Straße um.
  • Vom U-Bahnhof Alt-Mariendorf (Linie U6) und vom S-Bahnhof Marienfelde (Linie S2) fährt die BVG-Buslinie M77 tagsüber im 10 min-Takt bis zur Endhaltestelle Waldsassener Straße kurz vor der Schule.
  • Vom S+U-Bahnhof Rathaus Steglitz (Linien S1 und U9) fährt die BVG-Buslinie M82 tagsüber ebenfalls im 10 min-Takt bis zur Endhaltestelle Waldsassener Straße.


Zur Orientierung in der Stadt bieten sich die Berliner Liniennetzpläne an:


Fahrtrouten und Fahrzeiten können im Online-System Fahrinfo der BVG schnell ermittelt werden. Einfach die Starthaltestelle auswählen, dann die Zielhaltestelle „Waldsassener Straße“ in das Zielfeld kopieren, Datum und Uhrzeit eingeben und die schnellsten Verbindungen suchen lassen:


Die Öffi-App von Markus Schildbach ist für Smartphone-Besitzer als gut gestaltete online-Fahrplanauskunft sehr zu empfehlen. Dort können auch die Berliner Fahrplandaten inkl. aktueller Fahrplanabweichungen (Verspätungen, Ausfälle) geladen werden. Dazu über Einstellungen – Verkehrsnetz – Berliner Verkehrsbetriebe auswählen.


Informationen zu den ÖPNV-Tarifen gibt es im folgenden Kapitel 2.4.


Autofahrer erreichen die Gustav-Heinemann-Oberschule am südlichen Stadtrand Berlins unweit der Stelle, wo die Bundesstraße B 101 die Stadtgrenze erreicht. Somit ist die Schule ist auch für Aussteller mit dem Auto gut erreichbar. Die Adresse für das Navi oder die Smartphone-App: Waldsassener Straße 62 in 12279 Berlin-Marienfelde.

Die Aussteller dürfen mit dem Auto am Donnerstag und Freitag ohne Einschränkung sowie am Samstag und am Sonntag bis 09:45 Uhr auf das Schulgelände fahren. Ab 09:45 Uhr müssen wir das Schultor schließen.




2.4 Tipps für Berlin-Besucher

  • Für Besuche in der Berliner Innenstadt sollte auf das eigene Auto verzichtet werden, ansonsten vergeudet man zuviel Zeit mit der Parkplatzsuche und zahlt unnötige Parkgebühren (1 bis 2 Euro pro Stunde).
  • Bitte zusätzlich beachten, dass die Berliner Innenstadt (innerhalb des S-Bahn-Rings) nur mit schadstoffarmen Autos befahren werden darf. Lediglich beim Befahren des Stadtrings der Berliner Stadtautobahn (BAB A 100) wird keine Feinstaubplakette benötigt.
  • Für Innenstadtfahrten empfiehlt sich die Benutzung des ÖPNV mit S-Bahn, U-Bahn, Straßenbahn und Bus.
  • Von der Gustav-Heinemann-Oberschule kann ab der Endhaltestelle Waldsassener Straße
    mit der Buslinie M77 in rd. 10 min der S-Bahnhof Marienfelde erreicht werden, von dort geht es mit der S-Bahnlinie S2 direkt in die Berliner Innenstadt (Potsdamer Platz, Brandenburger Tor, Friedrichstraße).
  • ÖPNV-Tarife: Es gibt Einzelfahrausweise (Tarifgebiet AB, 2,80 Euro), Tageskarten (Tarifgebiet AB, 7,00 Euro), Kleingruppen-Tageskarten (Tarifgebiet AB, 19,90 Euro für bis zu 5 Personen) oder besondere Touristenkarten. Wer pro Tag nur zwei Fahrten benötigt, kann an den Fahrausweisautomaten in den Bahnhöfen (nicht im Bus) vier Einzelfahrausweise zum Preis von 9,00 Euro erwerben. Bitte beachten, dass alle im Voraus gekauften Fahrausweise vor Benutzung entwertet werden müssen. Nur die im Bus erworbenen Fahrausweise sind bereits beim Kauf entwertet. Die Fahrpreisangaben entsprechen dem Stand 1. Januar 2019 (am 28.04.2019 nachgeprüft, alle Angaben mit Sorgfalt zusammengestellt, aber ohne Gewähr). Einige Fahrausweise können zuhause erworben und ausgedruckt werden. Weitere Informationen hierzu gibt es in der BVG-Tarif-Übersicht Berlin. Diese Tarifübersicht gilt für alle öffentlichen Verkehrsmittel in Berlin (Tarifgebiet AB) und im näheren Umland (Tarifgebiete BC oder ABC).
  • Zum Übernachten gibt es neben den teuren Hotels in der Innenstadt auch günstige Pensionen, Gästezimmer und Ferienwohnungen (mit Selbstversorgung) am Stadtrand oder im nahen Umland. Dabei sollte man darauf achten, dass die Übernachtungsmöglichkeiten in der Nähe der Schule liegen (günstig sind die Stadtteile Marienfelde, Lichterfelde und Lichtenrade) und am besten gut von den Buslinien M82 und M77 oder M11 / X11 erreicht werden können.
  • Für Aussteller und Helfer besteht die Möglichkeit der kostenfreien Übernachtung in der Schule. Dazu Isomatte und Schlafsack mitbringen, für Kaffee und Frühstück wird gesorgt. Bitte rechtzeitig im Vorfeld per Mail abstimmen, damit wir einen Überblick über die benötigten Plätze bekommen.
  • Bitte beachten, dass die Buslinie 112 voraussichtlich auch noch im Oktober 2019 wegen größerer Straßenbauarbeiten nicht durch die Hildburghauser Straße fahren kann, sondern eine Umleitung über den Lichterfelder Ring fahren muss. Das betrifft auch Autofahrer, die von Berlin-Zehlendorf kommen.
  • Außerdem ist zu beachten, dass der Bahnübergang Säntisstraße über die S-Bahnlinie S2 (Dresdener Bahn) seit Frühjahr 2018 bis voraussichtlich 2021 gesperrt sein wird. Auch dieser Bereich muss mit einer Umleitung über die Buckower Chaussee umfahren werden.
  • Wer durch die Berliner Modellbahnläden mit Gebrauchtwaren stöbern möchte, kann von uns Hinweise bekommen.




2.5 Zeitplan und Programm der Ausstellung 2019

Die folgende Aufstellung enthält auch die Termine zum Auf- und Abbau der Ausstellung.


  • voraussichtlich Samstag 28.09.2019 von 14:00 bis 19:00 Uhr: TRIXSTADT Stammtisch in der Gustav-Heinemann-Oberschule mit Blick in alle Räume zur Vorbereitung der Ausstellung
  • Montag 07.10.2019 von 09:00 bis 14:00 Uhr: Aufbau und Verteilung der Vitrinen, Umbau der Bühnenelemente, Vorbereitung der Räume. Hierzu werden zwei kräftige Helfer gesucht.
  • Dienstag 08.10.2019 von 09:00 bis 14:00 Uhr: Verteilen der Tische und Bühnenelemente. Hierzu werden vier kräftige Helfer gesucht.
  • Mittwoch 09.10.2019 von 11:00 bis vsl. 18:00 Uhr: Aufbau der ersten Berliner Anlagen und nach Absprache auswärtiger Anlagen.
  • Donnerstag 10.10.2019 ab 10:00 bis 18:00 Uhr: Aufbau der auswärtigen Anlagen.
  • Freitag 11.10.2019 ab 10:00 bis 18:00 Uhr: weiterer Aufbau der Anlagen, Testbetrieb.
  • Freitag 11.10.2019 um 18:00 Uhr (pünktlich!): Beginn Ausstellerrundgang. Ab 19:30 Uhr werden wir uns in der Schule gemütlich zwischen den Anlagen zusammensetzen und den Pizza-Dienst anrufen. Natürlich wird es auch etwas zum Trinken geben.
  • Samstag 12.10.2019 von 8:30 bis 9:30 Uhr: Frühstück für die Aussteller und Helfer in der Schule.
  • Samstag 12.10.2019 von 10:00 bis 18:00 Uhr: Ausstellung für Besucher geöffnet.
  • Am Samstagabend ab 19:00 Uhr haben wir für die Aussteller, Helfer und besondere Gäste Plätze in einem zünftigen bayerischen Gasthaus reserviert. Dort wird es dann auch Oktoberfestbier vom Hahn geben, dazu die üblichen deftigen Spezialitäten. Für Vegetarier wird aber auch gesorgt sein. Für die Rückfahrt könnte der Fußweg zum S-Bahnhof Osdorfer Straße (rund 700 m) geeignet sein. Damit wir die Anzahl der im Gasthaus zu reservierenden Plätze kennen und die Raumgröße planen können, bitten wir alle Interessierten bis Mittwoch 02.10.2019 um eine verbindliche Anmeldung (mit Anzahl der Personen). Im letzten Jahr hat es mit den Voranmeldungen leider nicht geklappt, deshalb werden diesmal wohl Reservierungskärtchen verteilen müssen: Angemeldete Aussteller und Helfer haben Vorrang.
  • Sonntag 13.10.2019 von 8:30 bis 09:30 Uhr: Frühstück für die Aussteller und Helfer in der Schule.
  • Sonntag 13.10.2019 von 10:00 bis 17:00 Uhr: Ausstellung für Besucher geöffnet.
  • Sonntag 13.10.2019 von 17:00 bis 19:00 Uhr: Abbau der ersten Anlagen, von ca. 19:00 bis 21:00 Uhr werden die ersten Tische wieder zurückgebracht (auch hierfür werden noch kräftige Helfer gesucht).
  • Montag 14.10.2019 von 09:00 bis 14:00 Uhr: Abbau der restlichen Besucher-Anlagen, Wegtragen der Tische. Hierzu werden kräftige Helfer gesucht.
  • Dienstag 15.10.2019: Abbau der Berliner Anlagen.
  • Mittwoch 16.10.2019 von 09:00 bis 14:00 Uhr: Abbau der restlichen Berliner Anlagen.
  • Donnerstag 17.10.2019 von 09:00 bis 14:00: Demontage der Vitrinen, Wiederaufbau der Bühne (auch hierfür werden noch kräftige Helfer gesucht).
  • Freitag 18.10.2019 von 09:00 bis 14:00: Wegtragen der letzten Tische, Räume reinigen, Vitrinen ins Auto laden (auch hierfür werden noch kräftige Helfer gesucht).


Neben der Ausstellung versuchen wir bei entsprechendem Interesse auch ein Damenprogramm anzubieten. Warum ? Die Reise nach Berlin soll sich auch für die mitreisenden Partnerinnen lohnen, so machen die Tage in Berlin gemeinsam noch mehr Spaß. Am Samstag wären Stadtspaziergänge in der Berliner Innenstadt und am Sonntag Wanderungen durch die Feldlandschaft südlich der Schule denkbar, jeweils von ca. 10:30 bis 16:00 Uhr. Start und Ziel des Damenprogramms ist jeweils das Foyer der Schule.



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2.6 Werbung für die Ausstellung

An dieser Ausstellung sind viele Sammler und Modellbahnfreunde beteiligt, die nach Berlin kommen und hier ihre Anlagen und seltene Schaustücke präsentieren. Deshalb wollen wir möglichst viele Besucher gewinnen.

Wir bitten alle Modellbahnfreunde, im Bekanntenkreis oder in Internetforen oder auf den eigenen Internetseiten auf unsere Veranstaltung hinzuweisen. Dazu kann diese Seite mit dem Veranstaltungsprogramm gerne verlinkt werden.

Wir werden wieder ein A4-Plakat und A6-Handzettel (4 Stück pro A4-Bogen) zum Ausdrucken vorbereiten. Die Flyer können zum Beispiel auf Modellbahnbörsen oder in Modellbahngeschäften (bitte nur mit Zustimmung der Inhaber) ausgelegt werden:

  • Die Plakate zum Herunterladen und Ausdrucken folgen noch



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3. Die Stationen der Ausstellung 2019 (Anlagen- und Vitrinenliste)

Die Ausstellung wird wieder weitgehend chronologisch und thematisch geordnet. Die Ausstellungsbesucher sollen die technische Entwicklung der Modelleisenbahnen am Beispiel der ausgestellten Anlagen erleben können.

Wie in den letzten Jahren rechnen wir wieder mit rund 40 Stationen (Anlagen mit Fahrbetrieb, Schaustücke und Vitrinen). Dabei freuen wir uns erneut über viele Spur 0 Tinplate-Bahnen. Im Bereich der Klassenräume werden wir insgesamt sieben Räume nutzen. Bitte beachten Sie deshalb auch diese Ausstellungsbeiträge, die im Flur rechts neben dem Getränke- und Imbissangebot besichtigt werden können.


Anlagenliste

  • Die Anlagenliste wird voraussichtlich im Juni oder Juli 2019 hier erscheinen


Die TRIX TWIN Stromlinienlokomotive 6220 Coronation der LMS in der Presentation Box von 1939


Bereits im Vorfeld können die Ideen und Diskussionen der Aussteller im Historischen Modellbahnforum www.maetrix.net verfolgt werden.


Neben den historischen Anlagen der Aussteller und der Modulanlage der Modellbahn-AG wird es Hilfen für die Reparatur und Restaurierung alter Modellbahnen und kleinere private Modellbahntauschangebote geben. Die Modellbahn-AG der GHO wird wieder überzählige Modellbahnen und Zubehör anbieten.

Wie auch in den letzten Jahren werden wir uns um die Versorgung der Aussteller und Besucher mit Getränken und kleinen Speisen kümmern.


Dieses Ausstellungsprogramm wird Schritt für Schritt ergänzt. Bitte regelmäßig hier vorbeischauen.


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4. Bildberichte der Historischen Modelleisenbahnausstellung Berlin 2019


Wie bereits weiter oben erwähnt, können die Ideen und Diskussionen der Aussteller im Historischen Modellbahnforum www.maetrix.net bereits im Vorfeld verfolgt werden.

In diesem Forum wird es während bzw. nach der Ausstellung auch die ersten Bildberichte geben.





5. Auswertung der Besucher-Abstimmung


Da es in den letzten Jahren immer wieder Besucher gab, die entweder den Theatersaal oder die Klassenräume nicht fanden, werden wir auch 2019 kleine Stimmzettel mit einer Skizze der drei Bereiche (Foyer, Theatersaal und Klassenräume) verteilen. Damit wollen wir erreichen, dass sich die Besucher besser in der Schule orientieren können.

Auf dem Stimmzettzel können die Besucher ihre Plätze 1, 2 und 3 für die Stationen der Ausstellung wählen.


Rund zwei Wochen nach Ende der Ausstellung werden hier die ersten 10 Plätze der Besucher-Abstimmung aufgelistet sein:

  • Plätze 1 – 10: folgen

Herzlichen Glückwunsch bereits im Voraus an die platzierten Aussteller.





6. Danksagung


Wir danken allen Ausstellern, die mit Ihren Anlagen und Sammlungen im Oktober 2019 nach Berlin kommen.

Wir danken natürlich auch allen anderen Modellbahnfreunden, die uns bei dieser Ausstellung mit Leihgaben oder in anderer Form unterstützen.

Wir danken dem Modellbahnverein Weinbergsweg e.V., der uns wieder Vitrinen zur attraktiven Präsentation der historischen Exponate zur Verfügung gestellt hat.

Besonderer Dank gilt erneut der Gustav-Heinemann-Oberschule, die uns als Hauptveranstalter, als Mitwirkender mit Ihrer Modellbahn-AG und mit der Bereitstellung der Räume unterstützt.

Wir danken aber natürlich auch allen Besuchern, die uns und den Ausstellern zeigen, dass unser Ausstellungskonzept auf Interesse stößt.





7. Ausblick 2020


Wer seinen Jahresurlaub langfristig planen muss, kann sich bereits den Ausstellungstermin für das nächste Jahr 2020 notieren.


Geplant ist das Wochenende Samstag 17.10.2020 und Sonntag 18.10.2020, das ist wieder in der Mitte der Berliner Herbstferien.




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