Ersatzteile und Werkzeug


Ersatzteile


Ersatzteile für die alten TRIX EXPRESS-Lokomotiven können auf Börsen, über Online-Auktionen oder durch Ausschlachten schadhafter Lokomotiven beschafft werden. Außerdem gibt es zwei in Sammlerkreisen wohlbekannte Spezialisten, die Ersatzteile für ältere TRIX EXPRESS-Lokomotiven vorrätig haben oder nachfertigen (z.T. sogar nachgießen).


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Typische Ersatzteile für die TRIX EXPRESS Wechselstromlokomotiven: Ersatzbürstenbrücke (Replika), Zwischenzahnrad (mit Originalkarton), Kohlebürsten (im Originalkarton), Schaltwalze, Rotor/Läufer, Treibstangen mit Schrauben.


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Nachgussteile für angebrochene Lokomotivgehäuse: Franz Nowack und Ton Jongen liefern Nachgussteile wie z.B. die Windleitbleche (li/re), die Zylinder (li/re), das Endstück unter dem Führerhaus mit den Treppen für die 20/51 bzw. 20/53 oder die Treppen der 20/55.

Bei Interesse kann man bei den beiden Experten nach benötigten Teilen oder nach einer aktuellen Ersatzteilliste nachfragen (die Mailadresse wurde aufgelöst, um das automatische Scannen für den SPAM-Versand zu erschweren):

Franz Nowack, E-mail:  franz (punkt) nowack (att) t-online (punkt) de


Ton Jongen, E-mail:  trixexpress (att) hetnet (punkt) nl


Dank dieser beiden tatkräftigen Modellbahnfreunde ist die Ersatzteilversorgung für unsere über 75 Jahre alten TRIX EXPRESS-Modellbahnen nahezu lückenlos; ganz im Gegensatz zu den neuen Modellbahnen, wo es bereits bei nur zehn oder sogar nur fünf Jahre alten Produkten Ersatzteilprobleme gibt.



Werkzeug


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Werkzeuggrundausstattung für die Wartung von TRIX EXPRESS-Lokomotiven (im Uhrzeigersinn):

  • dünnflüssiges Reinigungsöl SR24 zum Spülen der Umschalterlager (Modellbahnfachhändler),
  • eine kleine Ölflasche mit Dosierröhrchen für Achslager und Rotorlager (Faller),
  • schwarzes Reinigungsvlies zum Putzen verschmutzter oder korrodierter Gleise (Baumarkt),
  • ein Glasfaserstift zum Polieren von Schleifern, Kontakten und Kollektorflächen (Elektronikmarkt),
  • Zahnstocher aus Holz zum Reinigen der Nuten von Kollektorflächen (Drogeriemarkt),
  • eine leichte und schmal zulaufende Zange (Flohmarkt),
  • Greifer für Schrauben und andere Kleinteile (Elektronikmarkt),
  • eine Pinzette (Drogeriemarkt),
  • gut abgestufte Uhrmacher-Schraubendreher (z.B. 1,5 – 2,5 – 3,5 mm) (Elektronikmarkt),
  • und zwei aus Aluminium gefräste Spurkranz-Innenmaß-Prüflehren (Bernd Tauert).


Die Uhrmacher- oder Feinmechaniker-Schraubendreher sollten nur für das Lösen oder Anziehen der kleinen Schrauben verwendet werden, damit die Enden scharfkantig bleiben. Außerdem sollte immer die genau passende Schraubendrehergröße gewählt werden, damit die Schlitze der Schrauben nicht beschädigt werden.


Oft müssen bei den alten Lokomotiven Radscheiben auf den Buchsen oder Zahnräder bzw. Mitnehmer auf den Motorwellen festgeklebt werden. Wir sind für derartige Aufgaben vom Sekundenkleber vollkommen abgekommen und empfehlen stattdessen:

  • einen professionellen Wellen-Naben-Kleber, z.B. Loctite 648 (u.a. im Elektronikmarkt erhältlich). Dieser Klebstoff wird sehr sparsam verwendet und trocknet in der Flasche nicht aus (eine kleine Flasche hält bei uns bereits über 8 Jahre und kommt regelmäßig zum Einsatz). Ein wichtiger Vorteil besteht im allmählichen Festwerden: man hat genügend Zeit, die Position und den Winkel des Bauteils auf der Welle auszurichten. Außerdem wird mit diesem Kleber eine hochfeste und dauerhafte Verbindung erzielt, im Gegensatz zur oft recht spröden und unzuverlässigen Sekundenkleber-Verbindung.


Spezialwerkzeuge für Modelleisenbahner (wie z.B. Rad- und Nabenabzieher) können u.a. bei der Firma Fohrmann bestellt werden: www.fohrmann.com



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