Historische Modellbahnausstellung Berlin Oktober 2014 – Besuchertage 25.10. und 26.10.2014

Bericht: Dieter Weißbach; Bilder: Dieter Weißbach, Veronika Schweikert und andere

Ergänzung vom 18.11. und 22.11.2014: weitere Bilder eingefügt (vielen Dank an die Urheber der Bilder)


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Die LEUNA-Tankstelle von Guido vor unserem LEUNA-Werk.


Wie in den vergangenen Jahren schauen wir auch in diesem Jahr 2014 auf die Entwicklung der Modell­bahnen vor 75 Jahren zurück. Diesmal ging es um das Jahr 1939. Die Neuheiten der Leipziger Herbstmesse 1939 waren deutlich geringer als in den Vorjahren. Der lange vorher geplante Krieg stand kurz vor dem Ausbruch und machte sich auch bei den Modellbahnen spürbar bemerkbar.

Kaum war die Leipziger Herbstmesse am 31. August 1939 beendet, begann am nächsten Morgen mit dem deutschen Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg. Wir wollen nicht nur die Modellbahnen dieses Jahres vorstellen, sondern auch den Bezug zur Zeitgeschichte herstellen.

Eine wichtige Maßnahme der deutschen Kriegsvorbereitung war gemäß dem Vierjahresplan die Schaffung großer Produktionskapaziäten für Synthetisches Benzin, das aus Braun- und Steinkohle durch Hydrierung gewonnen werden sollte. Damit sollte der Treibstoffbedarf von Wehrmacht und Luftwaffe fast vollständig gedeckt werden. Kesselwagen, Tanklager und Hydrierwerkstürme tauchen oft auf Modellbahnen auf. Wir greifen dieses Thema mit einer Interpretation des LEUNA-Werks auf und wollen an die Zusammenhänge erinnern.




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Gerhild übernahm wieder den Infostand am Eingang, vielen Dank.

Veronika sorgte mit Kaffee, Kuchen und anderen Leckerbissen für das leibliche Wohl, ebenfalls vielen Dank.



Station 1 – Tinplatebahnen der großen Spuren


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Zwei Kranwagen von Märklin, vorn in Spur 1 und dahinter in Spur 2. Beide entstanden vor dem Ersten Weltkrieg.


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Dieser Spezialkraftwagen von Märklin in der Spur 1 offenbart ein Geheimnis, wenn man die Schiebetüren öffnet : …


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… es kommt ein Uhrwerk zum Vorschein, dass die Traktionsleistung der Lokomotive ergänzt und bei bei langen Zügen sicher hilfreich war. Dieser Wagen wurds erstmals 1914 vorgestellt.


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Eine herrliche 2’B Lokomotive von Märklin in Spur 1 mit Uhrwerk nach einem Vorbild der Württembergischen Eisenbahn, um 1930.



Station 2 – MÄRKLIN sehr frühe Tinplate-Bahn Spur 0, 1890 – 1900


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Gert stellt beim Ausstellerrundgang seine Spur 0-Anlage vor.


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Gert und Manuel schauen auf Wunsch in die Kamera.


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[ Bildquelle Stephie K. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

Gesamtüberblick über die Märklin-Spur 0 Bahn, die rd. 120 Jahre alt ist.


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Bahnübergang der alten Spur 0-Bahn von Märklin.


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Der niedliche Zug der Spur 0-Bahn.



Station 3 – MÄRKLIN Liliput-Tinplate-Bahn (26 mm Spurweite), 1912 – 1926


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Gert stellt stolz seine Märklin Liliput-Bahn vor (Ausschnitt vom zuvor gezeigten Bild).


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[ Bildquelle R. L. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

Hier ist das Gleisoval der Märklin Liliput-Bahn vollständig zu sehen.


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[ Bildquelle Stephie K. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

Die Gebäude der Märklin Liliput-Bahn wecken bei vielen Sammlern Begehrlichkeiten.


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[ Bildquelle Stephie K. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

Der Zug der Märklin Liliput-Bahn


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[ Bildquelle Stephie K. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

Diese Lokomotive der Märklin-Liliput-Bahn besitzt den goldenen Pfeil und ist mit Raylo gemarkt.



Station 4 – JEP Mignon Tinplate-Tischbahn Spur 00, 1924-1930,
eine der ersten Bahnen mit elektrischer Oberleitung


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[ Bildquelle R. L. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

Claudia hatte ihre JEP Mignon Anlage deutlich erweitern können.


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Neben der Anlage hatte Claudia einen zusätzlichen Ausstellungstisch zur JEP-Mignon-Bahn aufgebaut.


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Claudia betrachtet eine Lokomotive von JEP Mignon …


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… von allen Seiten (gestellte Aufnahme)


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High Voltage


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Der Deckel dieser Pacific Mignon-Packung hat in den letzten 90 Jahren etwas gelitten, …


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… der Inhalt der Packung ist aber noch unberührt wie aus dem Laden.


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Eine weitere Packung der JEP Mignon Bahn.


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Die Anleitung dieser JEP Pacific Mignon Packung stammt fraglos aus einer anderen Zeit.


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Ein JEP-Lampenwiderstand, auch Rheostat genannt. Dieses Exponat ist heutzutage aus Sicherheitsgründen ein reines Ausstellungsstück.


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[ Bildquelle Stephie K. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

Claudia konnte dank der Hilfe von John ihren Fahrzeugbestand um einige Güterwagen passend erweitern.



Station 5 – KIBRI-Tischbahn-Zubehör aus dem ersten Produktionsjahr 1935 (niedrige Versionen),
kombiniert mit der BING-Tinplate-Tischbahn Spur 00, 1922-1932


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Patrick hatte das Schaubild des Kibri-Faltblattes „Miniatur=Schlager“ von 1935 mit den ersten Kibri-Zubehörteilen und der Bing-Tischbahn nachgebildet.


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Zwischen dem frühen Kibri-Miniatur-Zubehör für die 00-Tischbahn entdeckt man zwei Schlepptenderlokomotiven mit großem Uhrwerk, zwei Fish-Wagen, zwei Refrigerator-Wagen und sechs Shell-Tankwagen – gut sortiert.


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Nahansicht des bemerkenswerten Bing-Tischbahn-Fuhrparks


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Der Kibri-Bahnhof 0/52/41 mit Zeitungswagen und Gepäckwagen


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Die grüne Bing Schlepptenderlok in der Kurve.



Station 6 – TRIX EXPRESS Tischbahn Spur 00, 1935-1936, mit den ersten kurzen Lokomotiven und Wagen


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Blick von der Trix-Burg herunter auf die Trix-Stadt.


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[ Bildquelle Stephie K. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

Das kleine Bahnbetriebswerk der TRIX EXPRESS-Anlage


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Neben verschiedenen Scheibenradloks waren Lackierungsvarianten britischer Bahngesellschaften auf der TRIXSTADT-Bakelitgleisanlage zu sehen.


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Auf Gleis 2 steht ein neuer 3rd Brake der LNWR, der seinen Weg auf die TRIXSTADT-Anlage fand.


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Der Southern Electric Motor Coach erhielt nach der Sommerpause endlich wieder Auslauf. Er konnte problemlos fünf SR-Wagen ziehen.


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Der Aufkleber der Southern Electric-Schachtel, freundlicherweise von Thomas mitgebracht.


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Natürlich musste auch der Löschzug der Seiffener Feuerwehr wieder ausrücken, um das brennende Bauernhaus neben dem Bahnhof TRIXSTADT zu löschen. GafferInnen scheint es auch damals schon gegeben zu haben, die ausgiebig die starken Feuerwehrmänner bewundern …



Station 7 – TRIX EXPRESS Tischbahn Spur 00, Neuheiten der Leipziger Herbstmesse 1939


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Der Umfang der TRIX EXPRESS-Neuheiten, die auf der Leipziger Herbstmesse 1939 vorgestellt wurden, war im Vergleich zu den beiden Vorjahren deutlich geringer. Der drohende Kriegsausbruch ließ der Modellbahn nur noch wenig Raum.


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Der TRIX-Katalog 1939/40 behielt das Titelblatt der vorherigen Fassung 1938/39 bei, auf dem die 2 C 1 Schnellzuglokomotive mit Automatic-Entkupplung 20/59 und der Dieseltriebwagen 20/58 gezeigt werden. Das Titelblatt konnte aber nicht mehr in Farbe gedruckt werden.


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Die Doppelzugpackung 10/1501, in der die neue Schnellzuglokomotive 20/52 mit Beleuchtung enthalten war.


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Das Formhauptsignal und das Vorsignal waren beleuchtet, wie hier eindeutig belegt ist. Das Form-Hauptsignal und das Tageslichtsignal waren mit Zugbeeinflussung ausgestattet. Damit die Abschaltung des Fahrstroms vor dem Signal nicht zum Fahrtrichtungswechsel führt, war jedem Signal ein Lampenwiderstand beigefügt, der eine Restspannung von 4 Volt ermöglichte.


Schließlich wurden die Wagen und Lokomotiven mit der neuen Gusskupplung ausgerüstet, mit der eine ferngesteuerte Entkupplung auf dem Entkupplungsgleis 20/12 möglich wurde.


Mehr zu diesem Thema gibt es auf der eigenen TRIXSTADT-Seite TRIX EXPRESS-Neuheiten der Leipziger Herbstmesse 1939.



Station 8 – TRIX EXPRESS Tischbahn Spur 00, 1937-1939
mit den ersten Pacific-Lokomotiven 20/57 und 20/59 sowie den langen Wagen der Modellserie 1937


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Guidos TRIX EXPRESS-Bakelitgleisanlage


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[ Bildquelle Stephie K. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

Im Abstellbahnhof von Guidos TRIX EXPRESS-Anlage war wieder einiges zu entdecken.


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Diesen TRIX EXPRESS-Speisewagen 20/163 brachte ein Besucher zu Guidos Bahn: er erhielt von seinem Besitzer Rollenstromabnehmer und Metallräder zur Verbesserung der Stromabnahme.


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Die stromlinienverkleidete 2 C 1 LMS Coronation ist schon eine herrliche Dampflokomotive von TTR – TRIX TWIN RAILWAY. Hier zunächst von vorn …


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… und in der Halle von TRIXBURG Hbf.


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Bei der Ausfahrt des Zuges fällt der Blick auf den Club Car am Ende des LMS Coronation Scot.


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Franz, Thomas und Peter studieren ein großes Stück Altpapier, …


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… das sich als Faltbeilage zur TRIX TWIN Presentation Box des LMS Coronation Scot entpuppt.


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Eine Nachnahmesendung vom TRIX-Werk aus dem Bestand von Thomas, freigestempelt am 19.10.1959 mit dem Wert 0,90 DM.



Station 9 – MÄRKLIN Tischbahn Spur 00, 1939, mit Kopfbahnhof und Zubehör aus dem KIBRI-Programm, inkl. KIBRI-Brückenbauprogramm


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Patrick und Markus hatten eine große Märklin-Vorkriegsanlage aufgebaut, …


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… auf der auch die Rampen und Brückenelemente des KIBRI-Brückenbauprogramms integriert waren.


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[ Bildquelle Stephie K. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

Zwei große KIBRI-Bahnsteighallen und weiteres KIBRI-Zubehör ergänzten die Märklin-Anlage.


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Zum Einsatz kamen wunderschöne Märklin-Raritäten.


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Es haben sich allerdings auch ein paar TRIX EXPRESS-Kesselwagen verirrt, die Märklin-Drehgestelle erhalten hatten.


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Eine herrliche Bahn mit alten Märklin-Lokomotiven und altem Kibri-Tunnel.


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[ Bildquelle Stephie K. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

Die seltene Kibri-Haltestelle 0/47/9


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Eine SK 800 vor dem Nachbau der Kibri-Dampflokversorgungsstation 0/57/30


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[ Bildquelle Stephie K. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

Klaus begutachtet die aus Märklin-Teilen selbstgebaute Dampflokomotive der BR 96 von Frank, …


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[ Bildquelle Patrick B. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

… die anschließend bestimmungsgemäß auf der Rampenstrecke zum Einsatz kam.


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Eine HR 800 im Fundzustand auf der Märklin-Drehscheibe


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Am Samstag kam sogar der Radioreporter Hendrik Schröder vom RBB-Stadtradio radioBerlin 88,8 vorbei und interviewte Markus zur Märklin-Anlage.

[ Bildquelle Klaus W. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]



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Noch ein Blick in die große Kibri-Bahnsteighalle.



Station 10 – Tipp&Co Reichsautobahn, 1939


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[ Bildquelle R. L. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

Patrick präsentierte die „Acht“ der Tipp&Co Uhrwerks-Reichsautobahn als Station 10, darum herum war als Station 11 die Höss-Bahn aufgebaut. Diese konzentrische Anordnung irritierte einzelne Besucher und Berichterstatter …


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[ Bildquelle R. L. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

Kibri-Ampeln vor der Brücke der Tipp&Co Reichsautobahn – eventuell eine Baustellenampel ?


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Eine Reichsautobahn-Packung mit den Pappschienen der Kriegsausführung


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Kartondeckel der Reichsautobahn-Packung


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Patrick zieht ein TippCo-Auto für die nächsten Runden auf. Die Reichsautobahn war innerhalb eines Schienenkreises aufgebaut, der an eine Märklin-Bahn erinnert, aber zur seltenen Höss-Tischbahn gehört.


[ Bildquelle Stephie K. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]




Station 11 – Höss Tischbahn Spur 00, vermutlich 1947-49


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Bis heute ist nicht bekannt, wann genau diese Bahn gebaut wurde und wo der Firmensitz war (Archivbild vom Dezember 2011). Die Bahn passt zum Märklin-System und dürfte aus den frühen Nachkriegsjahren (vermutlich 1947 bis 1949) stammen.


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Gert und Manuel hatten wieder eine Lokomotive und drei Wagen bereitgestellt. Gert konnte diese Lok sogar zum Fahren bringen; dies ist die einzige bekannte fahrende Höss-Lok.



Station 12 – TRIX EXPRESS Tischbahnanlage Spur 00, Interpretation des LEUNA-Werkes
mit TRIX Förderbrücke von 1954 und Brückenkran-Handmuster von 1952


Wie bereits zu Beginn des Berichts erläutert, soll im Rahmen des Modellbahnjahres 1939 auch ein Bezug zur Zeitgeschichte hergestellt werden. 1939 begann Deutschland den Zweiten Weltkrieg, das Synthetische LEUNA-Benzin spielte dabei eine wesentliche Rolle.


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Die Interpretation des LEUNA-Werks entstand aus einfachen Materialien. Ziel war nicht eine große Detailltreue, sondern die Wiedergabe typischer Merkmale und der enormen Dimensionen des Werkes. Für die dreizehn Schornsteine der Kesselhäuser wurden Kupferrohre verwendet.


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Auf einer Schautafel waren die Hintergründe zum Aufbau des LEUNA-Werks beschrieben:

Im Kriegsjahr 1916 entstand bei einem kleinen Dorf südlich von Merseburg eins der größten europäischen Chemiewerke. Es hieß zunächst Ammoniakwerk Merseburg der BASF (Badische Anilin- und Sodafabrik) und sollte mithilfe der Ammoniaksynthese nach dem Haber-Bosch-Verfahren Salpetersäure für die Sprengstoff­herstellung erzeugen.

In den 1920er Jahren entwickelten deutsche Chemiker weitere Syntheseverfahren u.a. zur Gewinnung von Benzin aus heimischer Braun- und Steinkohle. Das Werk bei Merseburg wurde 1925 in den I.G.-Farben-Konzern eingegliedert und firmierte später unter dem Namen LEUNA-Werke. Bereits 1926 wurde es für einen industriellen Versuch zur Produktion von Synthetischem Benzin aus Braunkohle ausgewählt. Die Produktion war aber verglichen mit Mineralöl zu teuer und somit nicht wettbewerbsfähig.

1932 bot der IG-Farben-Konzern das Synthese-Verfahren Hitler an. Hitler sagte im Falle seines Wahlsieges Mindestpreisgarantien für das LEUNA-Benzin zu. In den Plänen Hitlers besaß die synthetische Benzin-Produktion einen hohen Stellenwert, da im Kriegsfall mit einer Blockade der Rohölimporte zu rechnen war.

Hitler ließ ab 1933 im Rahmen seiner Vierjahrespläne das LEUNA-Werk ausbauen und im gesamten Reichsgebiet weitere 15 große Synthesewerke errichten. Im Jahr 1939 konnten Wehrmacht und Luftwaffe nahezu vollständig mit Synthetischem Benzin versorgt werden, Hitler konnte den Krieg beginnen.

Erst ab Mai 1944 griffen die alliierten Luftstreitkräfte die deutschen Synthesewerke gezielt an und konnten in wenigen Monaten die Treibstoffproduktion fast vollständig lahmlegen. Das Bild der zerstörten LEUNA-Tankstelle vor der Ruine der Dresdener Lukaskirche zeigt mit großer Symbolkraft die Zusammenhänge.


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Dieser Brückenkran wurde nicht nachgebaut, es ist das Originalexemplar der TRIX EXPRESS Messeanlage 1952 und blieb glücklicherweise erhalten. Er fand auf dem Kohlenlager des Werkes einen geeigneten Platz.


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Blick auf den Motor des Brückenkranes: Der TRIX EXPRESS-Freund erkennt bewährte Bauteile, wie z.B. den stehenden TRIX EXPRESS-Allstrommotor der 20/60 (E 94) und die Kabelstecker des TRIX EXPRESS 20/58 Dieseltriebwagen.


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[ Bildquelle Stephie K. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

Gespannt wurde auf der LEUNA-Anlage das Entladen der Kippwagen beobachtet.


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Helmut steuerte im Wechsel mit Eckhard den Kohlentransport auf der LEUNA-Werk-Anlage.


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Das Magnetic Rail besitzt zwei zwei Magnetspulen, die im darüberstehenden Kipperwagen eine Weicheisenplatte beschleunigen und damit die Kippermulde hochschleudern.


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Die TRIX-Förderbrücke transportiert das Granulat auf die andere Seite des Gleisovals und belädt dort die bereitstehenden Kipperwagen. Der Kreislauf kann erneut beginnen.


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Industrie-Atmosphäre pur


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Ein Berliner Besucher spendete eine TRIX EXPRESS Dampflokomotive der BR 24 für unsere Stammtischanlage, die sofort im LEUNA-Werk zum Einsatz kam. Außerdem hatte er seinen verbliebenen Bestand an TRIX EXPRESS Pappschwellengleis im Gepäck. Wir bedanken uns recht herzlich dafür.


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Ergebnis des Produktionsprozesses waren das Synthetische LEUNA-Benzin, LEUNA-Gas und andere Kohlenwasserstoffe.
In der Realität waren die Kesselwagen und die Tanklager aber nicht cremeweiß lackiert und mit der rot-schwarzen LEUNA-Schattenschrift gestaltet. Tatsächlich waren sie eher unscheinbar grau. Im gesamten Reichsgebiet entstanden im Auftrag der WiFo (Wirtschaftliche Forschungsgesellschaft) riesige getarnte Tanklager in der Nähe von Kasernen und Militärflugplätzen.


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Die LEUNA-Tankstelle vor dem LEUNA-Werk

Das LEUNA-Benzin kam ab 1939 nicht den privaten Kraftfahrern zugute, sondern führte Deutschland in den Zweiten Weltkrieg.


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Unser Dreamteam – Torsten und Guido vor der LEUNA-Anlage



Station 13 – TRIX EXPRESS Tischbahn Spur 00, Handmuster und erste Varianten der TRIX EXPRESS 20/60 (E 94) 1950-1952


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Die TRIX EXPRESS 20/60-Vitrine war ein Höhepunkt der diesjährigen Berliner Ausstellung. Dort waren einzigartige Ausstellungsstücke zur Entwicklungsgeschichte der TRIX EXPRESS 20/60 (Wechselstrom E 94) versammelt.

In der oberen Reihe gab es drei Handmuster zu bewundern (inkl. der 20/56, in der die Superautomatic Entkupplung erstmalig angewandt wurde). Unser besonderer Dank gilt dem Peter, der uns diese Schätze nach Berlin brachte.

Weitere Exponate wurden von Ludger, Thomas, Franz und Guido bereitgestellt. Wir freuen uns sehr, dass unsere Sammlerfreunde gemeinsam derartige Vitrinen ausstatten. Vielen Dank nochmals.


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Das Handmuster der TRIX EXPRESS 20/56 (BR 71), die bekanntlich auch eine Superautomatic erhielt, wurde bislang noch nicht öffentlich gezeigt.


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Die Entkupplungsmechanik des 20/56-Nachlaufgestells wurde auch für die Verwendung in der 20/60 erprobt.


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Das Messing-Handmuster der TRIX EXPRESS 20/60 von 1950/51 (Hakenseite), gebaut in Werkzeugmacher-Qualität.


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Ein lackiertes Messinghandmuster der 20/60 mit Sommerfeld-Pantographen von 1951 für den Schweizer Spielwarenhändler Franz Carl Weber, bei dem Lokgehäuse und Dach noch aus Messingblech gebaut waren. Die Hauben waren bereits Gussteile, bei der die Loknummer E 94 007 noch korrekt ausgeführt war. Bei der späteren Serien­ausführung war die Loknummer zwar etwas größer, ein Leerzeichen saß aber an der falschen Stelle: E9 4 007


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Hier ist bereits ein Exemplar der Vorserie der 20/60. Von dieser Ausführung erhielt der Schweizer Spielwarenhändler Franz Carl Weber 50 Stück für das Weihnachtsgeschäft 1951. TRIX musste auf die Sommerfeld-Pantographen zurückgreifen, weil die selbst entwickelten Pantographen noch nicht produktionsreif waren. Diese Vorserie der 20/60 wurde noch nicht im roten Schmuckkasten ausgeliefert.


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Die Pantographen von Sommerfeld und TRIX im direkten Vergleich.


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Vorserienlok für FCW und Serienlok der 20/60 (Blick auf den H-Führerstand, hier scheint allerdings ein Gehäuse verdreht worden zu sein).


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Vorserienlok für FCW und Serienlok der 20/60 – Nahaufnahme der unterschiedlichen Hauben.


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Das gab es im Oktober 2014 in Berlin zu sehen: Das Bild zeigt zwei Handmuster, ein Vorserienmodell
und das Serienmodell der TRIX EXPRESS 20/60.


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Die vier TRIX EXPRESS 20/60-Varianten in der Schrägansicht. Hier hat sich allerdings ein weiterer Messing-Krokogator in das Reptiliengehege eingeschlichen (eine E 94 von Rehse, die deutlich größer wirkt).


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Ein direkter Größenvergleich (leider unscharf, aber dennoch interessant) der TRIX EXPRESS 20/60 (E 94)und der Rehse-E 94 zeigt einen Unterschied von rd. 10 mm in der Länge. Beim Vorbild hat die E 94 eine LüP von 18.600 mm: Beim Maßstab 1:90 entspricht dies einer LüP von 207 mm. Das TRIX-Modell hält diese Vorgabe mit einer LüP von 206 mm fast ein. Im Maßstab 1:87 müsste die Rehse-E 94 eine Länge von 214 mm haben.


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Die Lok der 1028 Teile: Zum Abschluss der Blick unter die Haube auf Motor und Superautomatic

Franz Nowack berichtete, dass in einem Raum des TRIX-Werkes eine Wandtafel hing, auf der die Einzelteile der 20/60 (E 94) wie auf einer Explosionszeichnung angeordnet waren. Dazu gab es ein Erläuterungsschild der TRIX-Konstrukteure, auf dem die Zahl 1028 Teile genannt waren.

Dabei wird man sicher jedes trennbare Teil einzeln gezählt haben, wie z.B. die Unterlegscheiben und die Feldlamellen des Motors. Allein ein Radsatz der 20/60 besteht bereits aus 13 Teilen.


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Peter ermöglichte uns Blicke auf die Konstruktionsdetails des 20/60-Messinghandmusters.


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20/60-Messinghandmuster mit gelüfteter Haube – Löffelseite


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Franz verfolgt die Untersuchung mit großem Interesse. Nun haben wir aber genug Bilder der 20/60 gezeigt.

Peter hat aber schon angekündigt, dass er die einzelnen Entwicklungsschritte der TRIX EXPRESS 20/60 im kommenden Jahr 2015 ausführlicher vorstellen wird.



Station 14a – Entwicklung der Elektromotoren 1910-1955


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Franz demonstrierte, die Entwicklung der Elektromotoren anhand konkreter Beispiele.


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Vorn im Bild der Motor der Bing-Tischbahn (ab 1924), dahinter der Motor der TRIX EXPRESS-Tischbahn ab 1935.


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Der amerikanische Pittman-Motor, ebenfalls ab 1935


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Der sogenannte Wehrmachtsmotor, gebaut in den 1940er Jahren


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Der Distler-Motor, hier als Schnittmodell.


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Der TRIX EXPRESS-Permamotor von 1954, gebaut nach dem Vorbild des Pittman-Motors.



Station 14b – Gießtechnik und „Zinkpest“: Vortrag und Beispiele befallener Bauteile


Franz hatte sich dankenswerterweise bereit erklärt, am Samstag und am Sonntag je einen Vortrag zum Thema Gießtechnik zu halten.

Zusätzlich konnten durch Gusspest beschädigte Originalteile, die Gerhart bereitstellte, mit Nachgussteilen von Franz verglichen werden.


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Das Pico Express-Fahrgestell der ME 101 bzw. ME 102: vorn ein durch Zinkpest gewachsenes Original­fahrgestell, hinten ein Nachguss mit den korrekten Maßen. Der Längenunterschied beträgt rund 5 mm.


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Auch beim Gehäuse der E 18 von MEB Bergfelde ist dieser Effekt zu beobachten: vorn das beschädigte und um rund 5 mm gewachsene Originalgehäuse, hinten ein Nachguss mit den korrekten Maßen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, Bauteile mit Gusspest von den nicht befallenen Bauteilen zu lösen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die befallenen Bauteile die anderen Bauteile zersprengen.



Station 15 – Ersatzteile und Umbauten von Franz Nowack, Ausstellung von Replikas und Rekonstruktionen


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Umbauten von Franz Nowack, meist von John Hopkinson neu lackiert. In der obersten Reihe ist der Mittelwagen für den Plastiktriebwagen zu erkennen, der so von TRIX nie gebaut wurde. Die Rheingold-Wagen entstanden durch Neulackierung alter Vorkriegswagen von Märklin und TRIX EXPRESS.



Station 16 – TRIX TWIN Tischbahn Spur 00, 1938-1939, englische Lokomotiven und Scale Coaches, Bahn mit Fahrbetrieb (TTRCA)


2014_10220011Traditionell stellen wir unseren britischen und nordamerikanischen Besuchern vom TTRCA die Viaduct-Bahn mit der Central Station, eine Gleisanlage und die Stromversorgung zur Verfügung. Auf der Internetseite von Garry Lefevre gibt es einen interessanten Artikel zum Architekten-Entwurf der TTR Central Station von Ernest Twinning (zum Ende des Jahres 1936 gehen).


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Die Drei vom TTRCA – TRIX TWIN RAILWAY Collectors‘ Association: John, Keith und Jill. John kam aus Nordengland nach Berlin angereist. Keith und Jill kamen aus dem Norden der USA und ein weiterer TRIX-Freund kam aus Kanada.

Auf der Viaduct-Bahn stehen kurze bunte Wagen, die sollte man sich genauer ansehen.


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Inzwischen wurde etwas umrangiert, der gelbe Wagen mit dem roten Dach steht nun hinter einer Lok der NBR – Nord British Railway.


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Hier sind die drei Güterwagen genauer zu sehen: ein kurzer gedeckter Private Owner (PO)-Güterwagen mit der Aufschrift „Fyffes“ Bananen, ein mittellanger LMS-Güterwagen mit der Aufschrift „Fish“ und noch ein kurzer gedeckter Private Owner-Güterwagen mit der Aufschrift „Colman’s Mustard Traffic“. Na dann guten Appetit angesichts dieser Zusammenstellung.

Der „Fyyfes“ Bananenwagen und der „Colman’s“ Senfwagen wurden vom TTRCA als Jahreswagen produziert. Die Mitglieder hatten die Möglichkeit, diese Wagen zu erwerben. Ein Grund mehr, in den TTRCA einzutreten.


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Zu den häufigen TRIX TWIN Private Owner Wagen gehören der „Carringtons“ und der „Hinchliffes“.


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Weniger häufig aber dafür umso gesuchter sind die Private Owner Wagen „Bassett-Lowke“ (hier in zwei Lithographie-Varianten) und „TRIX“.


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Auf diesem schwarzen TRIX-Fahrregler fehlt der TRIX EXPRESS-Aufdruck, …


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… dafür trägt er auf der Unterseite den Foreign-Stempel. Damit ist erklärbar, dass dieses deutsche Produkt für den Export nach England bestimmt war.



Station 17 – TRIX TWIN Tischbahn Spur 00, 1936-1955, Lackierungsvarianten englischer Lokomotiven und Wagen


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Lackierungsvarianten der TRIX TWIN B-Lok in den Farben der CR – Caledonian Railway, Southern (Goods), Southern (Passenger) und Metropolitan.


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Eine Tank Loco der Southern Railway mit passenden Suburban Coaches, meisterhaft repainted von John Hopkinson.


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Auch dieser Zug stammt aus der Repainter-Werkstatt von John: ein Expresszug der LNWR – London and North Western Railway. Diese britische Bahngesellschaft bediente bis zum Grouping 1923 die West Coast Main Line und ging in der LMS auf. Der Zug wurde auch als White Train bezeichnet, weil die weißen Fensterbänder direkt an das weiße Dach grenzten. Hinter der Lok ist ein Full Brake zu sehen, der für die Paketbeförderung eingesetzt wurde. Dieser Zug bleibt in Berlin und wird auf der TRIXSTADT Anlage zum Einsatz kommen.


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Eine Farbpalette der britischen Bahnen von rot nach braun. Von links: Metropolitan, Midland, LMS und London Transport. Bis auf den LMS-Tender handelt es sich um Repaintings von John.


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[ Bildquelle R. L. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

Weitere Repaintings von TRIX TWIN Lokomotiven und Wagen. John kann die unterschiedlichen Farbtöne der britischen Bahngesellschaften perfekt anmischen.


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Die TRIX TWIN Presentation Box mit der Southern Railway Schnellzuglok Dover und drei Scale Coaches ist ein besonderes Replikat. Diese Packung war von TRIX TWIN für das Jahr 1939 geplant, konnte aber durch den Kriegsausbruch nicht mehr realisiert werden. Auch einzeln konnten die Southern-Gehäusevariante der 4-4-0-Schnellzuglok und die Southern-Lackierungs­varianten der langen Scale-Coaches nicht mehr produziert werden.


[ Bildquelle R. L. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]




Kleine Pause am Samstagabend


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Nach so vielen historischen Bahnen hatten sich die Aussteller eine Pause verdient. Wie bereits in den vergangenen Jahren ging es am Samstagabend in den Gasthof „Weißes Rössl“, der bayerisches Bier und zünftige Mahlzeiten anbietet.

Hier haben Mike, Anselm, Daniel und einige andere Aussteller bereits Platz genommen und freuen sich auf den Ausklang des ersten Ausstellungstages.


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Im zweiten Bild ist das Gelage bereits in vollem Gange. Florian, Torsten, Uwe, Patrick, Klaus und Markus haben bereits den Salat und die ersten Getränke vor sich stehen.

[Thanks to Manuel for the two pictures.]



Station 18 – TRIX EXPRESS Spur H0, Rivarossi-Modelle für TRIX EXPRESS 1960-1964, Ausstellung mit Fahrbetrieb


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Georg G. präsentierte Modelle aus der Kooperation zwischen TRIX und Rivarossi aus den Jahren 1960 – 1964.


[ Bildquelle Georg. G. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bild­nutzung ]



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Georg hatte zwei verlängerte Versionen der bewährten V200 nach Berlin mitgebracht. Hier ist die „V400 Doppellokomotive“ auf der LEUNA-Anlage vor einem langen Kesselwagenzug unterwegs.



Station 19 – TRIX EXPRESS Kesselwagen und Tanklager 1935 – 1958


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Kesselwagen und Tanklager von TRIX EXPRESS waren in dieser Vitrine zu sehen.


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Vierachsige und zweiachsige Gasolin- und Shell-Kesselwagen in unterschiedlicher Lithographie.


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Das Shell-Tanklager 20/307 mit stehenden Tanks aus dem Bestand von Florian.


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Das Shell-Tanklager 20/317 mit liegenden Tanks aus dem Bestand von Georg.


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Das ARAL-Tanklager mit liegenden Tanks wurde von Guido nach dem Beispiel des Shell-Tanklagers geschaffen.



Station 20 – HORNBY DUBLO Tischbahn Spur 00, Nachkrieg 3-rail, Bahn mit Fahrbetrieb


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[ Bildquelle Stephie K. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

Axel hatte wieder seine Hornby-Dublo Dreischienengleis-Anlage aufgebaut. Natürlich wurde auch Flagge gezeigt.


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Blick in den linken Abstellbahnhof der HORNBY DUBLO Tischbahnanlage.



Station 21 – FLEISCHMANN Spur H0, 1952-1962, Bahn mit Fahrbetrieb


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Uwe baute wieder die Fleischmann-Bahn auf. Seine Sammlung hat er im letzten Jahr weiter ergänzt.

Die Bilder stelllte Uwe zur Verfügung, vielen Dank.


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Die italienische Schnellzuglokomotive, die auf dem vorherigen Bild in der Kurve zu sehen war.


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In der Mitte der H0-Anlage war ein Kesselwagenzug der Spur 0 ausgestellt.


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Auch auf der Fleischmann-Bahn wurde das Hydrierwerksthema aufgegriffen.


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Ein Fleischmann-Kesselwagenzug an der Ölladestation.


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Ölfasslager mit alten Wiking-Modellen


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Das Vollmer-Hydrierwerk in voller Größe


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[ Bildquelle R. L. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

Auch Fleischmann hatte die US-amerikanischen Diesellokomotiven im Programm, hier in der New Haven-Lackierung.



Station 22 – Moskabel Pionerskaya Spur 0, sowjetische Tinplate-Bahn „Stalin-Bahn“, 1950-1956, Bahn mit Fahrbetrieb


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Die sowjetische Moskabel-Pionerskaya-Bahn benötigt eine Fläche von rund 2,00 x 4,00 m, deshalb hatten wir sie auf der Bühne aufgebaut. Der korrekte Anschluss des Kabelbaumes war durchaus anspruchsvoll. Vielen Dank an Joachim, der sich darum kümmerte.


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Drei Lichtsignale, die Wärterbude, der Bahnhof und der Wärter mit der Flagge waren an den Kabelbaum anzuschließen. Die Schranken des Bahnübergangs werden wie bei anderen alten Tinplate-Bahnübergängen durch das Gewicht des Zuges geschlossen.


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Der fahrende Zug steuert die Signale, und sorgt so selber für freie Fahrt.


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[ Bildquelle R. L. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

Der Bahnübergang mit ortsüblichem Anwohnern


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Sehr streng schaut der Mann mit der Flagge


[ Bildquelle R. L. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]



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[ Bildquelle R. L. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

Der Moskabel Personenzug vor der „handlichen“ Transportkiste


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Wir hatten die Moskabel-Bahn bereits im Sommer auf einem spontanen Gartenstammtisch aufgebaut. Weitere Bilder dieser Bahn gibt es im zugehörigen TRIXSTADT-Bildbericht.



Station 23 – Ypsilon-Bahn Spur 1, Berlin 1920 – 1927, Anlage mit Fahrbetrieb


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[ Bildquelle Stephie K. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

Eine große Überraschung war die Ypsilon-Bahn, die uns Tilman vorstellte. Auf den ersten Blick ist es eine alte Spur 1 Anlage. Wenn man genauer hinschaut, entdeckt man viele Besonderheiten.


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[ Bildquelle Stephie K. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

So besitzen die Lokomotiven und Wagen der Ypsilon-Bahn Holz-Aufbauten.


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[ Bildquelle R. L. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

Die Geschichte der Ypsilon-Bahn war auf einer Stellwand dargestellt.


Tilman schrieb zur Firmengründung und zum Firmenprogramm:

„1920 gründeten in Berlin die Ingenieure Paul Schroeder, Carl Säuberlich und Heinrich Jacobi eine Fabrik für Modellspielwaren. Es ist unbekannt, woher der Anstoß für die Gründung kam. Die nahe Verwandtschaft zu englischen Modellen jener Zeit, z.B. von Basset Lowke, ist auffällig.

Die Modellbahn wurde zwischen 1920 und 1926 vorrangig in Spur 1 hergestellt. Bausätze für Wagen dienten als preiswertes Einsteigerset. Die Bahn ist fast maßstäblich gehalten worden. Es wurde eine komplette Systembahn mit Zubehör, allen notwendigen Gebäuden, verschiedenen Fahrzeugen und eigenem Gleissystem hergestellt.

1926 erschienen Normalmodelle, vorrangig in Spur 0. Damit waren maßstäbliche Modelle gemeint, die nun eindeutig den Charakter einer Spielbahn verloren hatten und für den anspruchsvollen Modellbauer angeboten wurden. Die Gleise waren fest auf Böschungen mit Schotter verlegt.

Der Modelleisenbahn-Club Berlin besaß in den 30er Jahren eine große Spur-0-Anlage, welche mehrfach öffentlich gezeigt wurde und ständige Erweiterung erfuhr. Diese Anlage wurde mit Gleisen, Modellen und Gebäuden von Ypsilon ausgestattet. Es muss in Deutschland mehrere fest installierte Anlagen mit Ypsilon-Material gegeben haben.“


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[ Bildquelle Stephie K. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

Die Ypsilon-Bahn zeichnete sich durch viele liebevoll gestaltete Details aus.


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[ Bildquelle R. L. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

Ein Säuretopfwagen am Güterschuppen


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Ein zeitgenössischer Bahnhof von Moritz Gottschalk (Marienberg) mit zu öffnenden Seitenwänden (ähnlich einer Puppenstube).


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Ein kompletter Zug der Ypsilon-Bahn mit der fünfachsigen elektrischen Vollbahn-Lokomotive 106.


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[ Bildquelle R. L. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

Seitenaufnahme der elektrischen Vollbahn-Lokomotive 106 der Ypsilon-Bahn.


Tilman schrieb zur Rekonstruktion der großen E-Lok 106:

„Bis heute ist mit der kleinen Lokalbahn- oder Rangierlok 101 nur eine originale Lok der Y-Bahn bekannt. Für die langen Züge und den Schnellzug wird aber eine „richtige“ Lok benötigt. So blieb nur der Neubau. Bekannte Maße waren nur Raddurchmesser und Gesamtlänge. Von originalen Wagen konnten viele weitere Maße rekonstruiert werden.

Zuerst wurde eine Zeichnung angefertigt, daraus ein Pappmodell abgeleitet. Das Triebwerk entstand aus Erfahrung und Interpretation des historischen Stils. Aus Balsaholz entstand eine bereits fahrbare Lok. Damit lagen Höhe und Breite für das Gehäuse fest. Mit dem folgenden Holzrohbau aus Lindenholz wurden noch viele Fahrversuche angestellt, um die optimale Höhe festzulegen.

Vor- und Nachläufer müssen betriebssicher bei Rückwärtsfahrt und Rampen (Brücke) sein. Der Farbton der Beize wurde langwierig ausprobiert. Die Lok zeigt sich in der um 1921 üblichen preußischen Farbgebung.“


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Die kleine elektrische Lokomotive 101 der Ypsilon-Bahn


Tilman ergänzte zur technischen Ausführung und zu seiner Sammlung:

„Die Fahrzeuge bestehen fast komplett aus massivem Holz, für Gebäude wurde auch Sperrholz verwendet. Die Speichenräder von Wagen und Lokomotiven sind per Zinkdruckguß hergestellt, was damals zwar sehr innovativ, aber leider nicht lange haltbar war. Eisenblech wurde für Achshalter, Pufferteller und Federpakete verwendet. Wagendächer bestanden erst aus Holz, später aus Blech. Viele Bauelemente (Führungsschienen, Riegel, Scharniere, Haltestangen) bestehen aus blankem Messing.

Die Modelle wurden farbig gebeizt, meist grün oder in verschiedenen Brauntönen. Das Rollmaterial und alle gebeizten Bauteile an Gebäuden und Zubehör wurden schließlich mit Schellack überzogen. Die Gebäude waren meist mit matter weißer Farbe gestrichen und mit bedrucktem Papier (Dachziegel, Mauern) beklebt. Ganz typisch ist die Besandung von Grundplatten, Sockeln und Gleiskörpern.

Die Fertigungstiefe war sehr groß. Vom Elektromotor bis zum Gleismaterial wurde alles selbst hergestellt bzw. entworfen.“

„Die Ypsilon-Bahn ist extrem selten. Sie ist im Grunde nicht sammelbar, da sie fast nie auf Märkten oder Auktionen auftaucht und nie exakt bestimmt wird. Die meisten Sammler denken, die Bahn ist ein Eigenbau, wenn auch ein gut gemachter. In Museen oder öffentlichen Sammlungen ist die Y-Bahn nirgends vertreten.

In die umfangreiche Sammler- und Modellbahnliteratur hat die Y-Bahn bisher keinen Einzug gehalten. Einzige Ausnahme ist der Leipziger Autor Prof. Udo Becher, welcher als junger Mann die Y-Bahn auf der Messe in Leipzig selbst erlebte und sie wegen der Maßstäblichkeit schätzte. Die hier gezeigten Modelle wurden in acht Jahren mit enormem Fleiß zusammengetragen und aufwändig restauriert.

Es sind außer den gezeigten Stücken keine einzigen weiteren Gebäude bekannt. Gleiches gilt für Lokomotiven, jegliches Zubehör, Weichen und mehrere Wagen. Bitte helfen Sie mit, weitere Stücke der Y-Bahn zu finden, um dieses seltene Zeugnis früher deutscher Modelleisenbahn weiter dokumentieren
zu können!“

Weitere Informationen zur Ypsilon-Bahn und Kontaktmöglichkeiten zu Tilman gibt es auf seiner Internetseite www.blechbahn.de


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[ Bildquelle Tilman – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

So klein ist die Welt: Der Vater von Lutz K. war Gründer des Vereins Modell-Eisenbahn Leipzig. Er hatte eine Spur 1 Bahn und baute sie in den 1920er Jahren mit Y-Material aus. Hier hält Lutz K. den Ypsilon-Packwagen 304 in der einen Hand und die Jahresveröffentlichung „Die Modelleisenbahnen Deutschlands und der Schweiz“ von Januar 1937 in der anderen Hand. Dort ist ein Beitrag zum Leipziger Verein zu sehen.


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Ein vierachsiger Selbstentladewagen der Ypsilon-Bahn



Station 24 – Miniaturen aus dem Erzgebirge und aus Dresden, 1910 – 1939


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Tilman stellte ein wunderschönes Ensemble mit Miniaturen aus dem Erzgebirge und aus Dresden vor. Er schrieb dazu:

„In dieser Vitrine finden Sie vorrangig Häuser von Max Koallick aus Dresden. Sie zeichnen sich durch feine Detaillierung und Bemalung, Maßstäblichkeit und echte Fenster mit Fensterkreuzen aus Bindfäden aus.

Das Zubehör, Fahrzeuge, Menschen, Bäume und Zäune stammen von verschiedenen Künstlern aus Seiffen im Erzgebirge.

Die Häuser stehen auf Geländeplatten des Dresdner Spielzeughändlers Richard Zeumer. Er betrieb bis 1945 eines der bekanntesten Handelshäuser für Zinnfiguren und Zubehör und beeinflusste die Seiffener Handwerker für mehr Qualität und mehr aktuelle Vorbilder.

Die sehr seltenen Häuser wurden zuerst für Zinnfiguren- und Miniaturensammler entwickelt und ab Mitte der 20er Jahre zunehmend als Zubehör der frühen Modelleisenbahn verwendet.

Die Bing Tischbahn wurde von Zeumer in seinen Katalogen euphorisch begrüßt und angepriesen.“


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Ergänzt wurde das Schaustück mit der Bing Tischbahn in der Continental Ausführung.


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Am Bahnübergang


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Blick auf das Stadttor


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Marktplatz mit Brunnen


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Zwei Straßenbahnen aus Erfurt und Dresden …


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… vom Spielwarenhaus Richard Zeumer, Dresden.


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Wagenhalle der Straßenbahn


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Stromlinienlastwagen vom Circus Sarrasani


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Wagen der Städtischen Müllabfuhr-Gesellschaft


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Früher DAPOLIN-Tankwagen, noch mit gelben Tank



Station 25 – Piko Modellbahn H0, 1949-1960, Bahn mit Fahrbetrieb, mit Piko-Einschienenbahn von 1964


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[ Bildquelle Stephie K. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

Uwe V. zeigte auf seiner Anlage u.a. die Piko Einschienenbahn von 1964 in der grün abgesetzten Variante …


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[ Bildquelle R. L. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

… und eine weitere Piko-Einschienenbahn in der rot abgesetzten Variante.


Wer hat noch weitere Bilder dieser Station ?



Station 26 – Biller-Bahn, Spur Oe, Feldbahn auf Spurweite 16,5 mm, 1948-1977


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Torsten (im weißen T-Shirt) erläutert seine Biller-Bahn. Wir haben uns sehr gefreut, dass Torsten bei unserer Ausstellung dabei war, schließlich ist er im Kreise der TRIX-Freunde seit vielen Jahren wohl bekannt.


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[ Bildquelle R. L. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

Blick über die Biller-Bahn


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Die Biller-Bahn ist eine herrliche Spielbahn mit vielen Funktionen. Sie gehört auch zur BING-Geschichte, denn der Firmengründer Hans Biller war ursprünglich bei Bing beschäftigt.


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[ Bildquelle R. L. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

Sogar Live-Steam-Dampflokomotiven in der Baugröße 0e hatte Torsten auf seiner Anlage ausgestellt.



Station 27 – „Alles außer Piko 2.0“ Spur H0, Modelle der vielen kleinen Firmen aus der SBZ und der frühen DDR, 1947-1953, Bahn mit Fahrbetrieb


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[ Bildquelle Lutz S. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

Stefan, Lutz K. und Lutz S. hatten die „a.a.P. 2.0-Anlage“ mit Dreileitergleis „schwarze Holzschwelle“ aufgebaut. Diesmal war der Gleisplan nicht als banales Oval gestaltet, sondern als offene engleisige Strecke mit zwei End- und drei Zwischenbahnhöfen. Hier wurde realitätsnaher Bahnbetrieb realisiert, der den Betriebseisenbahnern permanente Aufmerksamkeit abforderte. Auch etwaige Schwächen des eingesetzten Rollmaterials wurden bei dieser Betriebsform schonungslos entlarvt.


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Wie es sich für ordentliche Planer gehört, wurde zunächst ein Grob-Konzept der Anlage erstellt, das die Restriktionen der Örtlichkeit berücksichtigt.


[ Bildquelle Lutz S. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]



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[ Bildquelle Lutz S. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

In den nächsten Planungstufen wurde das Konzept schrittweise verfeinert und an der einen oder anderen Stelle von der Realität eingeholt.


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Auf der Anlage war zum Beispiel diese BR 62 unbekannter Herkunft zu bewundern.


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[ Bildquelle R. L. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

Die Herkules-Lok von Gützold aus der Zeit um 1948.


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Die Plaste-Schicht 03 mit grauem Gehäuse


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Ein vierachsiger Packwagen von Noch (Glauchau)


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Ein vierachsiger Mitropa-Schlafwagen von Noch (Glauchau)


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Ein vierachsiger D-Zugwagen (vermutlich 3. Klasse) von Noch (Glauchau)


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Bei diesem vierachsigen D-Zugwagen von Noch (Glauchau) handelt es sich vermutlich um einen grün lackierten Speisewagen, wie die sechs kleinen Fenster des Küchenbereichs verraten.


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Noch ein Blick auf den vermutlich ehemaligen Noch-Speisewagen.


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Die E 94 von Rehse (Leipzig)


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Stefan in der Betriebszentrale der Anlage, hier studiert er nebenbei ein zerfallenes Gehäuse der MEB E18.


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Diese beiden Grazien machen auf dem schwarzen Bakelitgleis des Nürnberger Marktbegleiters eine gute Figur. Das Messingmodell zunächst vorn …


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… und in der zweiten Reihe.



Station 28 – MINOL 1949-1965, Kesselwagen, Tankstellen, Tanklastwagen usw.


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Gerhart stellte eine Auswahl von Kesselwagen und anderen Spezialgüterwagen aus der DDR-Produktion zur Verfügung. Lutz S. ergänzte einige alte MINOL-Tankstellen.

Ursprünglich wollten wir auch noch eine eigene LEUNA-Vitrine gestalten. Angesichts der extrem seltenen Prototypen der TRIX EXPRESS E94 stellten wir das LEUNA-Thema zurück. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben, das Thema wird sicher noch einmal aufgegriffen.



Station 29 – Straßenbahnanlage, Spur 0, Lehnhardt und andere Hersteller


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[ Bildquelle R. L. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

Wolfgang K. präsentierte eine Straßenbahnanlage der Spur 0, auf der Fahrzeuge unterschiedlicher Hersteller fahren. Hier ist zunächst ein Blick in die Stadtlandschaft.


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[ Bildquelle R. L. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

Ein Straßenbahnwagen passiert das Stadttor


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Das Depot der Straßenbahnanlage



Station 30 – Zweileiter-Anlage der Modellbahn-AG der Gustav-Heinemann-Oberschule


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Der Bahnhof der Burganlage der GHO-Schüler-AG aus einem Blickwinkel …


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[ Bildquelle Stephie K. – Vielen Dank für die Genehmigung der Bildnutzung ]

… und aus einem anderen Blickwinkel.




Danksagung


Wir danken ganz herzlich allen Ausstellern, die mit Ihren Anlagen und Sammlungen im Oktober 2014 nach Berlin kamen. In diesem Jahr waren viele einzigartige Bahnen und sensationelle Exponate zu sehen.

Wir danken natürlich auch allen anderen Modellbahnfreunden, Helfern und Helferinnen, die uns bei dieser Ausstellung mit Leihgaben oder in anderer Form unterstützten. Hier seien das Rücken der Tische und Bühnenelemente, die Montage der Vitrinen, das Backen zahlreicher Kuchen sowie die Besetzung des Infostandes und des Kaffee-/Kuchen-Standes genannt.

Wir danken dem Modellbahnverein Weinbergsweg e.V., der uns wieder Vitrinen zur attraktiven Präsentation der historischen Exponate zur Verfügung stellte.

Besonderer Dank gilt erneut der Gustav-Heinemann-Oberschule mit dem Schulleiter, dem Förderverein und dem Hausmeister, die uns als Mitveranstalter, als Mitwirkender mit Ihrer Modellbahn-AG, bei der Bereitstellung der Räume sowie vieler anderer nützlicher Dinge unterstützten.

Wir danken aber natürlich auch allen Besuchern, die uns und den Ausstellern zeigten, dass unser Ausstellungs­konzept auf Interesse und Zustimmung stößt.



Ausblick mit Ausstellungstermin 2015 in der GHO


Wer langfristig seinen Urlaub planen muss, kann sich bereits den geplanten Ausstellungstermin für das folgende Jahr notieren:


-–> Samstag 24.10.2015 und Sonntag 25.10.2015: Besuchertage

-–> Donnerstag 22.10.2015 und Freitag 23.10.2015: Aufbau- und Ausstellertage


Im Jahr 2015 wird der TRIX EXPRESS 80 Jahre alt. Deshalb werden im folgenden Jahr die Modelle des Jahres 1935 im Mittelpunkt stehen. Zum Thema Scheibenradloks wird es viel zu zeigen geben.



Weitere Bilder dieser Ausstellung


Im Historischen Modellbahnforum http://maetrix.xobor.de in dem sich viele der Aussteller treffen, sind weitere Bilder dieser Ausstellung zu finden:


Bildberichte der Ausstellung von Ralph und anderen





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