Historische Modellbahnausstellung Berlin Oktober 2016


V e r a n s t a l t u n g s p r o g r a m m


TRIX-EXPRESS-1936-neu

Hallenbahnhof TRIXBURG von 1936 mit dem Handmuster (Nachbau)
der ersten Tischbahn 2 C 1 Schnellzuglokomotive von Dezember 1936



„Großer Bahnhof“ – Hallenbahnhöfe im Modell
TRIX EXPRESS 1936


Große historische Modelleisenbahnausstellung Berlin 2016

Samstag 22.10. und Sonntag 23.10.2016
in der Gustav-Heinemann-Oberschule
Waldsassener Straße 62 in 12279 Berlin-Marienfelde
(Aufbau- und Ausstellertage am Donnerstag 20.10. und Freitag 21.10.2016)


Neu 03.11.2016: TRIXSTADT Bildbericht – Auswahl TRIX verlinkt
Neu 29.10.2016: zwei Bildberichte verlinkt

siehe 5. Bildberichte der Historischen Modelleisenbahnausstellung Berlin 2016


Neu 12.10.2016: Anlagenliste aktualisiert

Neu 28.09.2016: Zeitplan für Auf- und Abbau leicht überarbeitet

Neu 26.09.2016: Raumplan ergänzt und Anlagenliste aktualisiert

Neu 12.09.2016: Historische Ausstellungsthemen ergänzt

Neu 10.09.2016: A4-Plakate und Handzettel verlinkt

Neu 09.09.2016: vorläufige Anlagenliste aufgenommen


„Großer Bahnhof“ – Hallenbahnhöfe im Modell
TRIX EXPRESS 1936

Auch im Herbst 2016 werden sich die Freunde alter Bahnen wieder in Berlin treffen, um eine große historische Modelleisenbahnausstellung zu veranstalten. Erneut ist ein viertägiges Modelleisenbahnfest mit internationaler Beteiligung in Berlin geplant. Dabei sollen nicht nur die beispielgebenden TRIX EXPRESS-Bahnen vorgestellt werden.

Wie schon im März 2010 im Deutschen Technikmuseum (75 Jahre TRIX EXPRESS) sowie im Oktober 2012, Oktober 2013, Oktober 2014 und Oktober 2015 in der Gustav-Heinemann-Oberschule in Berlin-Marienfelde soll auch wieder die Entwicklung der Modellbahnen anderer Marken und Baugrößen am Beispiel von rd. 30 Stationen dargestellt werden. Aussteller aus England, aus den Niederlanden und aus der Schweiz sind eingeladen, die zu diesem Thema viel zu zeigen haben.


Saturday 22th and Sunday 23th October 2016

TRIX EXPRESS 1936 – great stations – great locos

In autumn 2016 the next great historic model train event is announced in Berlin. Similar to the anniversary exhibitions in the last years we will have 30 steps of model train development. The TRIX EXPRESS Friends Berlin invites our British TRIX friends to attend and to present English TRIX locos and coaches on a special layout.





Das Veranstaltungsprogramm Oktober 2016 in Berlin



Übersicht zu dieser Programmseite:

1. Historische Anlässe
1.1 Sonderthema „Großer Bahnhof“ – Hallenbahnhöfe im Modell
1.2 Rückblick auf das Jahr 1936 – 80 Jahre TRIX EXPRESS Neuheiten 1936
1.3 Rückblick auf das Jahr 1916 – 100 Jahre LEUNA-Werk
1.4 Rückblick auf das Jahr 1976 – 40 Jahre Verbesserungen für die Berliner Transitzüge

2. Organisation, Zeitplan und Programm der Ausstellung 2016
2.1 Die Aussteller der historischen Modellbahnen
2.2 Der Ausstellungsort
2.3 Anfahrt zur Ausstellung mit ÖPNV und Auto
2.4 Tipps für Berlin-Besucher
2.5 Zeitplan und Programm der Ausstellung 2016
2.6 Werbung für die Ausstellung

3. Die Stationen der Ausstellung 2016 (Anlagenliste)
4. Danksagung
5. Bildberichte der Historischen Modellbahnausstellung 2016
6. Ausblick 2017



1. Historische Anlässe


1.1 Sonderthema „Großer Bahnhof“ – Hallenbahnhöfe im Modell

„Großer Bahnhof“ heißt das Motto unserer diesjährigen Historischen Modellbahnausstellung. Der Bahnhof steht meist im Mittelpunkt der Modellbahn, deshalb haben sich die Modellbahnhersteller auch viel einfallen lassen, besonders typische oder eindrucksvolle Bahnhöfe anzubieten. Grund genug, mal in den Regalen unserer Sammlerfreunde nachzuschauen, welche Bahnhöfe wir zusammentragen und ausstellen können.


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Der TRIX EXPRESS Sammler ist da bereits gut versorgt, so gibt es den großen Hallenbahnhof TRIXBURG, den britischen Bahnhofsbaukasten der Manyways-Serie oder den nicht in Serie gebauten Hochbahnhof Central Station von 1936 des britischen Architekten Ernest Twinning.

Natürlich können auch die Märklin-Freunde mit dem Stuttgarter Bahnhof und der Bahnhofshalle 424 gegenhalten.

Lassen wir uns überraschen, welche weiteren Bahnhöfe gezeigt werden.



1.2 Rückblick auf das Jahr 1936 – 80 Jahre TRIX EXPRESS Neuheiten 1936

Die rasante Entwicklung der TRIX EXPRESS Tischbahn zeichnet sich durch eine Fülle beispielhafter Entwicklungen und Erfindungen aus, mit denen innerhalb weniger Jahre von 1935 bis 1939 aus einer Spielzeugbahn eine vollwertige Modelleisenbahn entstand und damit Bahnen dieser Baugröße in die Wohnzimmer der Bevölkerung gebracht wurden.

In diesem Jahr 2016 blicken wir unter anderem auf die Messeneuheiten des Jahres 1936 zurück.

Vor der Modellbahn wurde von den Vereinigten Spielwarenfabriken Nürnberg unter der Führung von Stephan Bing aber noch ein anderes bekanntes Systemspielzeug entwickelt und produziert.


1931 – der TRIX Metallbaukasten

Die Marke TRIX trat erstmals mit dem 1931 vorgestellten TRIX Metallbaukasten in Erscheinung.


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Der TRIX Metallbaukasten wurde in kleinen Schachteln zum Preis von 50 Pfennig verkauft, dies war das richtige Konzept für die schwierige Zeit nach der Weltwirtschaftskrise 1929/1930. Der TRIX Metallbaukasten wurde schnell ein großer Verkaufserfolg, er wurde bis 1997 produziert.

Das Bild zeigt das TRIX Motorrad, das nach dem Bauplan 127 im TRIX Vorlagenbuch 2 von 1932 entstanden ist.


1935 – die Markteinführung der TRIX EXPRESS Modellbahn

Zur Leipziger Frühjahrsmesse 1935 hatten Stephan Bing und seine Konstrukteure unter dem Namen TRIX EXPRESS die erste modern konzipierte elektrische Tischbahn mit einer Spurweite von 16 mm (Baugröße 00) entwickelt und vorgestellt.


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Im Gegensatz zur Bing Tischbahn von 1922, die von den gleichen Köpfen erdacht war, besaß die neue Bahn nun kräftige Motoren, schwere Gussgehäuse und ein Dreileitergleis, das einen Zweizugbetrieb auf einen Gleis ermöglichte. Zudem war die TRIX EXPRESS-Bahn viel robuster und betriebssicherer.

Der unerwartet große Verkaufserfolg ließ Märklin schnell eine ähnliche Tischbahn bauen und auch der Böblinger Zubehörlieferant Kibri fertigte nun Bahnhöfe, Tunnel und andere Dinge für die platzsparenden Tischbahnen. Die ersten zweiachsigen Lokomotiven von TRIX und Märklin waren noch verkürzt gebaut und erinnerten noch sehr an Spielzeug.


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Dieses Lokomotivfahrgestell der ersten TRIX EXPRESS-Lokomotive vom Frühjahr 1935 war seinerzeit eine feinmechanische und elektrotechnische Meisterleistung.


1936 – Sortimentskonsolidierung und einzelne Messeneuheiten

Im Jahr 1936 konnten noch keine großen Erweiterungen des TRIX EXPRESS-Sortimentes vorgenommen werden. Der große Verkaufserfolg der neuen Tischbahn übertraf die kühnsten Erwartungen. Der Schwerpunkt dieses Jahres lag zunächst im Ausbau der Produktionskapazitäten und in der Verbesserung der Konstruktionen.

Dennoch gab es einige Neuheiten, wie ein drittes Lokomotivmodell, elektrisch fernsteuerbare Signale und den großen Hallenbahnhof TRIXBURG.


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Ab Mitte 1936 wurde die bullige TRIX EXPRESS Lokomotive 20/54 angeboten.


1936 – Modelle für den britischen Markt:

Die ersten Lieferungen von TRIX EXPRESS Zügen nach Großbritannien ab der zweiten Jahreshälfte 1935 waren noch Farbvarianten der deutschen Modelle.

Bereits im Laufe des Jahres 1936 wurden in Großbritannien eigene Lokomotivgehäuse und eigene Wagen nach britischen Vorbildern entwickelt. Es gab ein Gehäuse einer „Tender Loco“ (Schlepptender-Dampflok) und einer „Tank Loco“ (Tender-Dampflok), die auf die aus Deutschland gelieferten Fahrgestelle gesetzt wurden. Beide Gehäuse wurden unterschiedlich lackiert, um die typischen Varianten britischer Lokomotiven nach­zubilden. Dazu wurden auch vierachsige Schnellzugwagen und zweiachsige Abteilwagen in britischer Gestaltung entwickelt. Bei den Güterwagen gab es nur unwesentliche Veränderungen. Es wurden Lokomotiven und Wagen der LMS, der LNER und der SR angeboten; Fahrzeuge der GWR waren nicht im Programm.


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TRIX TWIN Tender Loco der LMS – London, Midland and Scottish Railway in der maroon-farbenen Ausführung für Express-Züge. Im Bild zieht die Lok die kurzen LMS Suburban Coaches.


Dezember 1936 – ein viel beachtetes Handmuster

Die Nürnberger TRIX EXPRESS-Entwicklungsabteilung arbeitete in den folgenden Monaten zielstrebig an der Perfektionierung der Tischbahn. Bereits im Dezember 1936 schickte der TRIX-Konstrukteur Siegfried Kahn einen besonderen Weihnachtsgruß an den englischen Modellbahnpionier Wenman Joseph Bassett-Lowke:


Die historische Aufnahme von Ende 1936 zeigt das für die damalige Zeit sensationelle Handmuster einer TRIX EXPRESS 2 C 1 Schnellzuglokomotive. Das war das erste maßstäbliche Tischbahn-Modell einer Einheitslokomotive der BR 01 der Deutschen Reichsbahn. Der verwegene Plan, eine große sechsachsige Schnellzuglokomotive für die Tischbahn zu entwickeln, war zum Jahreswechsel 1936/37 eine technische Herausforderung.



1.3 Rückblick auf das Jahr 1916 – 100 Jahre LEUNA-Werk

In diesem Jahr 2016 jährt sich zum 100. Mal der Baubeginn der LEUNA-Werke und der Gartenstadtsiedlung LEUNA. Modelle der LEUNA-Tankwagen fuhren in den 1930er Jahren auf den meisten Tischbahnen und wir wollen erneut die Hintergründe beleuchten.


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Zwei TRIX EXPRESS Kesselwagen 20/78 LEUNA auf einem Luftbild der LEUNA-Werke von ca. 1930. Das Hintergrundbild zeigt die markanten 13 großen Schornsteine des LEUNA-Werkes; sie hatten eine Höhe von über 100 m. Anlass für den Baubeginn der LEUNA-Werke 1916 war die alliierte Seeblockade des deutschen Reichs im Ersten Weltkrieg und damit der Engpass bei der Stickstoffversorgung. Stickstoff wird für Kunstdünger benötigt, aber auch für Sprengstoffe. Das LEUNA-Werk wurde gebaut, um Stickstoff synthetisch herstellen zu können.


In den 1920er und 1930er Jahren war das weiter ausgebaute LEUNA-Werk bei Merseburg neben dem BASF-Werk in Ludwigshafen ein Symbol für den Erfindungsreichtum der deutschen Chemiker und Ingenieure. Durch neue Syntheseverfahren konnten nun dringend benötigte Produkte auf der Basis von nahezu unbegrenzt im Inland vorhandenen Rohstoffen geschaffen werden, das Deutsche Reich wurde unabhängig von Importen:

  • Mit dem Haber-Bosch-Verfahren (bereits 1910 von der BASF Ludwigshafen zum Patent angemeldet) kann der Luftstickstoff in Ammoniak umgewandelt werden, aus dem wiederum Salpetersäure und Harnstoffdünger gewonnen werden können.
  • Die Methanolherstellung aus Synthesegas gelang 1923 dem Chemiker Matthias Pier, ebenfalls bei der BASF in Ludwigshafen. Als Basis wird u.a. Braunkohle eingesetzt. Methanol wird als Kraftstoff und als wichtiges Ausgangsprodukt in der chemischen Industrie verwendet.
  • Die Fischer-Tropsch-Synthese wurde 1925 in Mülheim an der Ruhr entwickelt und ermöglicht die Kohleverflüssigung, d.h. die Umwandlung von Kohle in gasförmige und flüssige Kohlenwasserstoffe, insbesondere in synthetische Treibstoffe.
  • Das Bergius-Pier-Verfahren wurde in den 1920 Jahren entwickelt und 1927 in den LEUNA-Werken großtechnisch umgesetzt. Es ermöglicht ebenfalls die Produktion von synthetischen Benzin und anderen Spaltprodukten auf der Basis von Steinkohle und Braunkohle.


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Mit der synthetischen Produktion von Kunstdünger, Methanol und Benzin versprach man sich in einer Zeit der Not wirtschaftlichen Aufschwung und Unabhängigkeit von Importen. In den Schulen wurde das Buch „Wissenschaft bricht Monopole“ (1936) zur Pflichtlektüre, in dem Anton Zischka den technischen Fortschritt propagiert und eine friedliche Zukunft verheißt.

Tatsächlich aber wurden die Produktionskapazitäten für synthetisches Benzin durch das Hitlerregime aus militärstrategischen Gründen massiv ausgebaut, um die Wehrmacht und die Luftwaffe mit Treibstoff versorgen zu können; und die künstlich gewonnene Salpetersäure wurde zu Sprengstoff weiterverarbeitet, um Munition herstellen zu können. Bereits 1933 war klar, welche Ziele die neue Regierung verfolgt, wie im Wikipedia-Artikel Vierjahresplan nachgelesen werden kann. Diesen Hintergrund sollte man sich vor Augen führen, wenn man nach einer Erklärung für die riesigen Industrieanlagen wie dem LEUNA-Werk bei Merseburg, dem BUNA-Werk bei Schkopau, dem Stickstoffwerk bei Wittenberg-Piesteritz und vielen anderen großen Industriestandorten sucht. Ohne diese Chemiewerke hätte das Deutsche Reich den Zweiten Weltkrieg nicht beginnen können.


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Unser stilisierter Nachbau des LEUNA-Werkes innerhalb einer TRIX EXPRESS Tischbahnanlage soll an diese historischen Zusammenhänge erinnern. Leider werden in den historischen Abrissen anderer Jubiläumsdarstellungen die Jahre 1933 bis 1945 ausgespart oder mit rein technischen Stichpunkten behandelt. Es scheint unangenehm zu sein, das „tausendjährige Loch“ in der Geschichtsschreibung mit konkreten Inhalten aufzufüllen.



1.4 Rückblick auf das Jahr 1976 – 40 Jahre Verbesserungen für die Berliner Transitzüge

Heute ist es für viele Menschen nicht mehr vorstellbar, dass zwischen dem Westteil Berlins und dem Westen Deutschlands D-Züge fuhren, die in Halle, Leipzig oder Erfurt nicht hielten. Diese Transitzüge wurden nach dem Mauerbau 1961 eingeführt und fuhren schwer bewacht durch das Gebiet der damaligen DDR, um Flucht­versuche von DDR-Bürgern zu verhindern. Auch die Reisenden dieser Züge wurden genauestens in den Kontrollbahnhöfen Griebnitzsee, Schwanheide, Marienborn, Gerstungen, Probstzella und Gutenfürst überprüft. Zur Geschichte dieser Züge gibt es den Wikipedia-Artikel Interzonen- und Transitzüge.


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Transitzug mit einer Hochleistungs-Dampflokomotive der BR 01.5 im Bahnhof Zoo


Erst mit dem Transitabkommen von 1972 wurden Verbesserungen wie eine vereinfachte Kontrolle und eine beschleunigte Beförderung der Transitzüge vereinbart. Im September 1976 wurden dann auch spürbare Maßnahmen im Eisenbahnverkehr umgesetzt. In Berlin wurden die Bahnhöfe Wannsee und Spandau wieder in Betrieb genommen und der Zugverkehr nach Hamburg erfolgte wieder direkt ohne den zeitraubenden Umweg über Griebnitzsee.

Wir wollen an diese Transitzüge mit einer kleinen Zusatzausstellung erinnern. Im H0-Modell des Fernbahnhofs Berlin Zoologischer Garten der Modellbahn-AG werden wir vier typische Transitzüge der Jahre 1961 bis 1989 ausstellen. Außerdem werden wir eine Schautafel zur Geschichte dieser Züge vorbereiten.


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2. Organisation, Zeitplan und Programm der Ausstellung 2016

Die Ausstellung findet als Schulveranstaltung unter dem Dach der Gustav-Heinemann-Oberschule (GHO) statt. Die Schule ist mit der Modulanlage ihrer Modellbahn-Arbeitsgemeinschaft vertreten.



2.1 Die Aussteller der historischen Modellbahnen

Die Ausstellungsbeiträge werden von den TRIX EXPRESS Freunden Berlin, vielen anderen Eisenbahnfreunden und -sammlern und der Modellbahn-AG der Gustav-Heinemann-Oberschule organisiert. Wir laden alle Eisenbahnfreunde aus dem In- und Ausland ein, sich an dieser historischen Modelleisenbahn­ausstellung zu beteiligen. Besonders freuen wir uns auf Aussteller aus England, aus den Niederlanden und aus der Schweiz, die zu diesem Thema viel zu zeigen haben.

Wie schon in den vergangenen Jahren soll die Ausstellung nicht nur auf TRIX EXPRESS beschränkt sein, auch historischen Bahnen von Bing, Bub, Märklin, Fleischmann und anderen Marken sowie andere Spurweiten sollen zu sehen sein.



2.2 Der Ausstellungsort

Die Ausstellung findet statt in der:

Gustav-Heinemann-Oberschule (GHO)
Waldsassener Straße 62
12279 Berlin-Marienfelde

Wir danken der GHO für die Bereitstellung der Schulräume und für die Unterstützung als Hauptveranstalter.

Die Lage der Schule ist mit dem BVG online-Stadtplan schnell zu finden. Er kann durch Zoomen, Verschieben oder Eingabe anderer Adressen beliebig angepasst werden (mit Internet-Explorer und Firefox getestet):



2.3 Anfahrt zur Ausstellung mit ÖPNV und Auto

Bahn-und Bus-Benutzer können die Gustav-Heinemann-Oberschule, auch wenn sie sich am südlichen Stadtrand befindet, gut mit dem ÖPNV erreichen:

  • Vom S+U-Bahnhof Rathaus Steglitz fährt die BVG-Busline M82 tagsüber im 10 min-Takt bis zur Endhaltestelle Waldsassener Straße.
    • Vom U-Bahnhof Alt-Mariendorf und vom S-Bahnhof Marienfelde fährt die BVG-Buslinie M77 ebenfalls tagsüber im 10 min-Takt bis zur Endhaltestelle Waldsassener Straße.
    • Wer mit der Bahn nach Berlin kommt, sollte am Besten bis zum Bahnhof Südkreuz fahren, und dort auf die S-Bahn S2 in Richtung Lichtenrade / Blankenfelde umsteigen. In Marienfelde steigt man dann in den Bus M77 um (siehe oben).
    • Zur Orientierung bieten sich die Berliner Netzpläne an:

    Fahrtrouten und Fahrzeiten können im Online-System der BVG schnell ermittelt werden. Einfach die Starthaltestelle auswählen, dann die Zielhaltestelle „Waldsassener Straße“ in das Zielfeld kopieren, Datum und Uhrzeit eingeben und die schnellsten Verbindungen suchen lassen:

    Die Öffi-App von Markus Schildbach ist für Smartphone-Besitzer als gut gestaltete online-Fahrplanauskunft sehr zu empfehlen. Dort können auch die Berliner Fahrplandaten inkl. aktueller Fahrplanabweichungen geladen werden.

    Informationen zu den ÖPNV-Tarifen gibt es im folgenden Kapitel.


    Autofahrer erreichen die Gustav-Heinemann-Oberschule am südlichen Stadtrand Berlins unweit der Stelle, wo die Bundesstraße B 101 die Stadtgrenze erreicht. Somit ist die Schule ist auch für Aussteller mit dem Auto gut erreichbar.

    Die Aussteller dürfen mit dem Auto am Donnerstag und Freitag ohne Einschränkung sowie am Samstag und am Sonntag bis 09:45 Uhr und nach besonderer Vereinbarung auf das Schulgelände fahren. Ab 09:45 Uhr müssen wir das Schultor schließen.




    2.4 Tipps für Berlin-Besucher

    • Für Besuche in der Berliner Innenstadt sollte auf das eigene Auto verzichtet werden, ansonsten vergeudet man zuviel Zeit mit der Parkplatzsuche und zahlt unnötige Parkgebühren (1 bis 2 Euro pro Stunde).
    • Bitte beachten, dass die Berliner Innenstadt (innerhalb des S-Bahn-Rings) nur mit schadstoffarmen Autos befahren werden darf. Lediglich beim Befahren des Stadtrings der Berliner Stadtautobahn (BAB A 100) wird keine Feinstaubplakette benötigt.
    • Für Innenstadtfahrten empfiehlt sich die Benutzung des ÖPNV mit S-Bahn, U-Bahn, Straßenbahn und Bus.
    • Von der Gustav-Heinemann-Oberschule kann ab der Endhaltestelle Waldsassener Straße
      mit der Buslinie M77 in rd. 10 min der S-Bahnhof Marienfelde erreicht werden, von dort geht es mit der S-Bahnlinie S2 direkt in die Berliner Innenstadt (Potsdamer Platz, Brandenburger Tor, Friedrichstraße).
    • ÖPNV-Tarife: Es gibt Einzelfahrausweise (Tarifgebiet AB, 2,70 Euro), Tageskarten (Tarifgebiet AB, 7,00 Euro), Kleingruppen-Tageskarten (Tarifgebiet AB, 17,30 Euro für bis zu 5 Personen) oder besondere Touristenkarten. Wer pro Tag nur zwei Fahrten benötigt, kann am Fahrausweisautomaten vier Einzelfahrausweise zum Preis von 9,00 Euro erwerben. Bitte beachten, dass alle im Voraus gekauften Fahrausweise vor Benutzung entwertet werden müssen. Die Fahrpreisangaben entsprechen dem Stand August 2016. Einige Fahrausweise können zuhause erworben und ausgedruckt werden. Weitere Informationen hierzu gibt es in der BVG-Tarif-Übersicht Berlin. Diese Tarifübersicht gilt für alle öffentlichen Verkehrsmittel in Berlin (Tarifgebiet AB) und im näheren Umland (Tarifgebiete BC oder ABC).
    • Zum Übernachten gibt es neben den teuren Hotels in der Innenstadt auch günstige Pensionen, Gästezimmer und Ferienwohnungen (mit Selbstversorgung) am Stadtrand. Dabei sollte man darauf achten, dass die Übernachtungsmöglichkeiten in der Nähe der Schule liegen (günstig sind die Stadtteile Marienfelde, Lichterfelde und Lichtenrade) und am besten gut von den Buslinien M82 und M77 oder M11 / X11 erreicht werden können. Bitte beachten, dass die Buslinie 112 derzeit wegen größerer Straßenbauarbeiten nicht durch die Hildburghauser Straße fahren kann, sondern über den Lichterfelder Ring umgeleitet wird.
    • Wer durch die Berliner Modellbahnläden mit Gebrauchtwaren stöbern möchte, kann von uns Hinweise bekommen.




    2.5 Zeitplan und Programm der Ausstellung 2016

    • Dienstag 11.10.2016 von 18:00 bis 19:00 Uhr: Einladen von zwei Vitrinen in Karlshorst.
    • Montag 17.10.2016 von 09:00 bis 14:00 Uhr: Vorbereitung der Räume, Aufbau der Vitrinen. Hierzu werden zwei kräftige Helfer gesucht.
    • Dienstag 18.10.2016 von 09:00 bis 14:00 Uhr: Verteilen der Tische und Bühnenelemente. Hierzu werden vier kräftige Helfer gesucht.
    • Mittwoch 19.10.2016 von 09:00 bis 14:00 Uhr: Aufbau der ersten Berliner Anlagen.
    • Donnerstag 20.10.2016 ab 12:00 bis 18:00 Uhr: Aufbau der ersten auswärtigen Anlagen.
    • Freitag 21.10.2016 ab 12:00 bis 18:00 Uhr: Aufbau der Anlagen, Testbetrieb.
    • Freitag 21.10.2016 um 18:00 Uhr: Beginn Ausstellerrundgang. Ab 19:00 Uhr werden wir uns in der Schule gemütlich zwischen den Anlagen zusammensetzen und den Pizza-Dienst anrufen. Natürlich wird es auch etwas zum Trinken geben.
    • Samstag 22.10.2016 von 8:30 bis 9:30 Uhr: Frühstück für die Aussteller in der Schule.
    • Samstag 22.10.2016 von 10:00 bis 18:00 Uhr: Ausstellung für Besucher geöffnet.
    • Am Samstagabend ab 19:00 Uhr haben wir für die Aussteller, Helfer und besondere Gäste ein bayerisches Gasthaus reserviert. Im Oktober wird es dort dann auch Oktoberfestbier vom Hahn geben, dazu die üblichen deftigen Spezialitäten. Damit wir die Anzahl der im Gasthaus zu reservierenden Plätze kennen und die Raumgröße planen können, bitten wir alle Interessierten bis zum 02.10.2016 um eine Voranmeldung und bis zum 16.10.2016 um eine verbindliche Anmeldung (mit Anzahl der Personen).
    • Sonntag 23.10.2016 von 8:30 bis 09:30 Uhr: Frühstück für die Aussteller in der Schule.
    • Sonntag 23.10.2016 von 10:00 bis 17:00 Uhr: Ausstellung für Besucher geöffnet.
    • Sonntag von 16:00 bis 18:00 Uhr: Abbau der Anlagen, von ca. 18:00 bis 20:00 Uhr werden die ersten Tische wieder zurückgebracht (auch hierfür werden noch kräftige Helfer gesucht).
    • Montag 24.10.2016 von 09:00 bis 14:00 Uhr: Abbau der restlichen Besucher-Anlagen.
    • Dienstag 25.10.2016 von 09:00 bis 14:00 Uhr: Wegtragen der Tische und Bühnenelemente. Hierzu werden vier kräftige Helfer gesucht.
    • Mittwoch 26.10.2016 von 09:00 bis 14:00 Uhr: Abbau der restlichen Berliner Anlagen, Aufräumen.
    • Donnerstag 27.10.2016 von 09:00 bis 14:00: Demontage der Vitrinen, Wegtragen der letzten Tische, Räume reinigen, Vitrinen ins Auto laden (auch hierfür werden noch kräftige Helfer gesucht).
    • Dienstag 01.11.2016 von 18:00 bis 19:00 Uhr: Ausladen von zwei Vitrinen in Karlshorst.


    Neben der Ausstellung wird es auch ein Damenprogramm geben. Warum ? Die Reise nach Berlin soll sich auch für die mitreisenden Partnerinnen lohnen, so machen die Tage in Berlin gemeinsam noch mehr Spaß. Wir werden am Samstag Stadtspaziergänge in der Berliner Innenstadt und am Sonntag Wanderungen durch die Feldlandschaft südlich der Schule anbieten, jeweils von ca. 10:30 bis 16:00 Uhr. Start und Ziel des Damenprogramms ist jeweils das Foyer der Schule.


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    2.6 Werbung für die Ausstellung

    An dieser Ausstellung sind viele Sammler und Modellbahnfreunde beteiligt, die nach Berlin kommen und hier ihre Anlagen und Schaustücke präsentieren. Deshalb wollen wir möglichst viele Besucher gewinnen.

    Wir bitten alle Modellbahnfreunde, im Bekanntenkreis oder in Internetforen oder auf den eigenen Internetseiten auf unsere Veranstaltung hinzuweisen. Dazu kann gerne diese Seite verlinkt werden.

    Wir haben ein kleines A4-Plakat und A6-Handzettel (4 Stück pro A4-Bogen) zum Ausdrucken vorbereitet. Die Flyer können zum Beispiel auf Modellbahnbörsen oder in Modellbahngeschäften (bitte nur mit Zustimmung der Inhaber) ausgelegt werden.



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    3. Die Stationen der Ausstellung (Anlagen- und Vitrinenliste)

    Die Ausstellung wird wieder weitgehend chronologisch geordnet. Die Ausstellungsbesucher sollen die technische Entwicklung der Bahnen am Beispiel der ausgestellten Anlagen erleben können.

    Diesmal freuen wir uns über weitere Spur 0-Bahnen, deshalb haben wir im Bereich der Klassenräume nun vier Räume hinzugenommen. Bitte beachten Sie auch diese Ausstellungsbeiträge, die rechts neben dem Imbissangebot besichtigt werden können.


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    Vorläufiger Raumplan Theaterzentrum – Stand 26.09.2016


    (1) BUB Tischbahnen 1925 – 1939 (Anlagen und Ausstellung, Patrick)

    (2) Tinplate Raritäten – 100 Jahre Mitropa (Vitrine, aus verschiedenen Sammlungen)

    (3) Erzgebirge Miniaturen (Vitrine, von „Ypsilon“)

    (4) TRIX EXPRESS Raritäten von 1936 (Vitrine, aus verschiedenen Sammlungen)

    (5) Zinnfiguren für die Modellbahn (Ausstellung und Materialsammlung, Anselm und andere Sammlerfreunde)

    (6) TRIX EXPRESS Bakelitbahn mit Zügen von 1936 (Anlage, Uwe K. und Dieter)

    (7) MÄRKLIN 00 1938 mit dem Stuttgarter Bahnhof (Anlage, Daniel, Marcus und andere Sammlerfreunde)

    (8) Überraschungs-Station

    (9) TRIX EXPRESS Bakelitbahn mit Zügen von 1937 – 1939 (Anlage, Guido)

    (10) TRIX EXPRESS Frankreich mit Zügen und Bahnhof Clairbourg von 1938 (Ausstellung, Thomas, Rolf und Guido)

    (11) TRIX against the BREXIT (Anlage ohne Grenzen)

    (12) TRIX TWIN Britische Repaintings 1937 – 1955 (Angebote von John)

    (13) TRIX EXPRESS H0 Interpretation des LEUNA-Werks mit TRIX-Teilen von 1954-60 (Anlage, Dieter)

    (14) SERLES Spur S Tinplate um 1949 (Anlage, Karl)

    (15) DITMAR Spur 0 Tinplate um 1952 (Anlage, Karl)

    (16) MOSKABEL Pionerskaya Spur 0 1950 – 1960 (erweiterte Anlage, Claudia und Robert)

    (17) FLEISCHMANN H0 1952 – 1965 (Anlage, Uwe C.)

    (18) YPSILON Holz-Bahn Spur 1, 1920 – 1927 (Anlage von „Ypsilon“)

    (19) SCHUCO Werksanlage mit Disneyland Monorail und Varianto mit Papphäusern von ca. 1962 (Anlage, Gert)

    (20) SCHUCO Werksanlage mit Disneyland Monorail und Varianto mit Plastikhäusern von ca. 1967 (Anlage, Torsten)

    (21) BILLER-Bahn 1950 – 1965 (Anlage, Torsten)

    (22) Leipziger Messeneuheiten von 1956 und Bahnhofshallen aus Sachsen (Anlage, Lutz und andere DDR-Moba-Sammlerfreunde)

    (23) Bahnhof Zoo mit H0 Zügen der Berliner Transitverkehrs 1961 – 1989 (Schaustück, GHO, Lutz, Uwe C.)

    (24) H0 Modulanlage Berliner Stadtbahn mit Bahnhof Alexanderplatz (Anlage, GHO Schul-AG)

    (25) Gebrauchte Modellbahnteile (Verkaufsstand, GHO Schul-AG)

    (26) H0 Modulanlage Innerdeutsche Teilung mit Pendelverkehr (Anlage, CMT)

    (27) H0-Modulanlage mit Molenbahnhof und anderen Themen (Anlage, CMT)

    (28) Spur 0 Straßenbahn 1970 – 1995 (Anlage, Wolfgang)

    (29) Piko Monorail und H0-Bahn (Anlage, Uwe V.)

    (30) Tinplate Spur 0 Nachkrieg (Anlage, Christof)

    (31) Hornby 2 rail Thomas-Kinderbahn (Anlage, Dominic)

    (32) Internationale Tinplate-Bahn Spur 0 mit Zügen von Bing, Märklin und Jep sowie von Lionel
    (Anlage, Daniel und Sammlerfreunde)

    (33) Lehrter Bahnhof in Spur N (Bahnhofsmodell, MEKB)

    (34) Eigenbau- und Handarbeitsmodelle (Sammlung, MEKB)

    (35) Bing Tinplate-Bahn Spur 0 mit 1907 – 1932 (Anlage, Bert)


    Neben den historischen Anlagen wird es Hilfen für die Reparatur und Restaurierung alter Modellbahnen und kleinere private Modellbahntauschangebote geben. Die Modellbahn-AG der GHO wird wieder überzählige Modellbahnen und Zubehör anbieten.

    Wie auch in den letzten Jahren werden wir uns um die Versorgung der Aussteller und Besucher mit Getränken und kleinen Speisen kümmern.

    Dieses Ausstellungsprogramm wird Schritt für Schritt ergänzt. Bitte regelmäßig hier vorbeischauen.


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    4. Danksagung


    Wir danken allen Ausstellern, die mit Ihren Anlagen und Sammlungen im Oktober 2016 nach Berlin kommen.

    Wir danken natürlich auch allen anderen Modellbahnfreunden, die uns bei dieser Ausstellung mit Leihgaben oder in anderer Form unterstützen.


    Besonderer Dank gilt erneut der Gustav-Heinemann-Oberschule, die uns als Mitveranstalter, als Mitwirkender mit Ihrer Modellbahn-AG und mit der Bereitstellung der Räume unterstützt.

    Wir danken aber natürlich auch allen Besuchern, die uns und den Ausstellern zeigen, dass unser Ausstellungskonzept auf Interesse stößt.





    5. Bildberichte der Historischen Modelleisenbahnausstellung Berlin 2016


    Bereits im Vorfeld konnten die Ideen und Diskussionen der Aussteller im Historischen Modellbahnforum www.maetrix.net verfolgt werden. Hier gibt es auch die ersten Bildberichte.


    Bildbericht von Lokalreporter Thomas Moser


    Bildbericht von Ralph im Historischen Modellbahnforum www.maetrix.net


    Bildbericht von Ralf auf der Internetseite des TRIX EXPRESS Stammtischs Rheinland www.test51.de


    TRIXSTADT-Bildbericht – Auswahl TRIX


    Weitere Bildberichte werden noch folgen.





    6. Ausblick 2017


    Wer seinen Jahresurlaub langfristig planen muss, kann sich bereits den Ausstellungstermin für das nächste Jahr 2017 notieren.

    Wir konnten mit der Gustav-Heinemann-Oberschule bereits das Wochenende Samstag 28.10.2017 und Sonntag 29.10.2017 vereinbaren. Das ist wieder in der Mitte der Berliner Herbstferien.




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